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Dienstag, 16. August 2016



ein letzter Blick auf den schönen FKK-Strand von Paleóchora

Die Nächte sind jetzt nicht mehr so bullenwarm, sondern werden so langsam angenehm kühl. Bald schon werden wir unsere Pyjamas wieder hernehmen können. Nach dem morgendlichen Einkauf - heute liegen keine vom Sturm umgekippten Mülltonnen mehr auf den Straßen - will sich der ziemlich starke Wind aber trotzdem nicht beruhigen. Das hätte uns ja gerade noch gefehlt: ein vierter Windtag. Wir warten erstmal ab, aber der blöde Wind hört einfach nicht auf. Unsere Geduld ist am Ende - wir wollen nicht länger an der Südküste bleiben. Schnell ist alles zusammengepackt und dann fahren wir los. Bei der EKO-Tankstelle, 500m weiter weg von unserem Platz, fragen wir, ob wir Wasser tanken können? Die Kreter sagen nie Nein, und Kreta hat auch keinen Wassermangel, soviel Gebirgsbäche und -flüsse, wie es auf der Insel gibt. Dann nehmen wir wieder die Straße über Floria, die nach Norden geht.



bei der EKO-Tankstelle können wir Wasser tanken



weiter geht unsere Fahrt



Durchfahrt durch Kándanos



Kreta ist schön



und schon sind wir wieder an der Nordküste

Zwischen Souda und Chaniá wollen wir wieder zum Lidl, Mineralwasser und Eier kaufen. Von den vier Sechserpacks (gekauft am 1. August) sind übrigens nur noch drei Flaschen übrig. Diesmal berechnet man uns statt vier neuer Sechserpacks, also 24 Flaschen, 36 Flaschen. Das bemerken wir aber noch vor dem Rausgehen. Dann kurven wir wieder durch die Gegend, in der Hoffnung, doch noch diese Shell-Tankstelle zu finden, wo es eine Autowäsche gibt. Damals hatte man uns zwar abgewimmelt, aber vielleicht hat man ja heute Lust, unser Auto zu waschen. Wir kurven auf schlechten Straßen dahin, aber wir können Shell nirgends finden. Annette glaubt, in Kavrós, dem Nachbarort von Georgiópoli, eine Autowäsche gesehen zu haben. Na ja, vielleicht haben wir ja Glück. Dass es so wenige Möglichkeiten gibt, sein Wohnmobil zu waschen bzw. waschen zu lassen (wir würden es ja auch gern selbst tun) nervt wirklich. Das ist das einzige, das uns als Wermutstropfen auf Kreta in Erinnerung bleiben wird. Na ja.



vorn die Bucht von Souda



für dieses Foto halten wir extra an und läuft Annette über die belebte Straße

Ein dickes Kreuzfahrtschiff liegt gerade in der Bucht von Souda, dem Hafen von Chaniá. Dagegen wirkt die Fähre winzig. Auf der Nationalstraße geht es also in Richtung Georgiópoli und weiter nach Kavrós. Die Autowäsche entpuppt sich dann als Autowäsche nur für PKWs, mit diesen bunten Walzen. Genau, wie Herbert gedacht hatte. Wir wollen drehen und wegfahren, als ein junger Mann fragt, was er für uns tun könne. We badly need a carwash (wir brauchen dringend eine Autowäsche) sagt Annette. Der junge Mann bietet uns an, mit der Hochdrucklanze den vielen Sand und Staub abzuwaschen. Na gut. Dann fragt er, ob wir es auch shampoonieren lassen wollen? Oh ja, absolut. Es kommt jemand anderes dazu, der uns sagt, dass das Shamponieren schwierig ist bei der Größe unseres Fahrzeugs. Ja ja, ist klar. Aber zumindest ist die dicke Sand- und Staubschicht weg. Die Fensterscheiben sind jetzt verschmiert, aber die kann Annette von Hand waschen. Sie wäscht sowieso ständig häppchenweise am La Strada herum. Man will halt nicht alles verkratzen. Jetzt fahren wir nach Georgiópoli und stellen uns wieder in die Nähe des kleinen Hafens. Am Abend bummeln wir durch die Gassen. So irre heiß ist es auch jetzt am Abend nicht mehr. Heute Nacht werden wir wieder gut schlafen können. 



in Kavrós wird zumindest der Sand und Staub mit Wasser abgewaschen



wir erreichen wieder unser liebes Georgiópoli

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