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Samstag, 13. August 2016



solange der Schatten da ist, bleiben wir draußen

Jetzt sind es auch schon drei Monate, die wir auf Kreta sind. Schön war die Zeit, und die Hitze haben wir ja bisher auch ganz gut gemeistert. Annette, die eigentlich kein bisschen hitzebeständig ist und die Sonne meidet wie die Pest, hält sich ganz gut. Und auch der Herbert hält sich am Strand schon seit Wochen nur noch unterm Sonnenschirm auf. Wir gehen jetzt auch immer früher los zum Brotkaufen, wenn die Schatten noch lang sind. Spätestens um 8 Uhr. Das hatten wir gemerkt, als wir vom Waschsalon zurückkamen, wie wenig Schatten dann noch war auf den Straßen. Heute bleiben wir dem Strand aber wieder fern, denn für heute ist Sturm mit Windgeschwindigkeiten bis zu 60km/h angekündigt. Für den Vormittag ist die Windfahne auf der Wetterkarte noch schwarz; für den Nachmittag rot. Der Wind kommt auch pünktlich am Morgen. Heute sind wirklich nur ganz wenige Leute am Strand, nur die österreichische Truppe. Solange der Fahrzeugschatten noch da ist, bis gegen 13 Uhr, sitzen wir draußen, wobei wir die Stühle wieder sehr festhalten müssen. Sobald einer von uns aufsteht, muss der andere den Stuhl festhalten, sonst kippt er sofort um. Den Nachmittag verbringen wir an Bord, weil uns der Sturm einfach zu arg wird. Allein schon der Krach. Natürlich müssen wir drinnen zu Abend essen, und selbst dann - die Seitenfenster sind auf kleiner Stufe geöffnet - müssen wir schauen, dass uns das Essen nicht von der Gabel springt. Am Strand werden die Sonnenschirme um 20 Uhr alle zugeklappt. Eine stürmische Nacht liegt vor uns.

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