d21.jpgd18.jpgd07.jpgd14.jpgd13.jpgd02.jpgd01.jpgd06.jpgd11.jpgd19.jpgd08.jpgd10.jpgd04.jpg

Dienstag, 20. August 2013



welche Blütenpracht überall

Die Schreiberin schreibt und schreibt immer, als ginge es um ihr Leben. Nur gut, dass sie mittlerweile jahrelange Übung hat. Herbert ist heute früh auf den Beinen; da ist sie gerade mit der deutschen Version fertig. Hebt sie sich das englische eben für den Nachmittag auf dem Camp auf. Als wir dann ohne Frühstück losfahren, sehen wir, wie gerade eine Ratte über den Rasen hinunter zum Fluss läuft. Wobei sie gar nicht läuft, sondern hin und her wackelt, denn sie ist ziemlich dick. Eine Ratte haben wir lange nicht mehr gesehen, und wir schauen ihr neugierig hinterher. Dann entleeren wir noch unsere Tanks, weil es die Gelegenheit ist. Denn was weg ist, brummt nicht mehr.



Blick auf die Kathedrale von Auch

Jetzt also noch die letzten 70km bis Castelnau-Magnoac, wo sich das FKK-Camp L'Eglantière befindet. Es ist eine hübsche Fahrt; die vielen Blumen überall sind eine wahre Freude und Pracht. In Auch halten wir mal beim Leclerc Supermarkt; Herbert will noch eine letzte Erdbeertorte kaufen. Aber wir sind überrascht, wie teuer es im Leclerc ist. Seit wir wieder im Land sind, ist es der erste Leclerc für uns. Denn die Supermärkte sind regional aufgeteilt; weiter oben im Land hatten wir immer nur mit Super U und Intermarché das Vergnügen. Hier kostet die Erdbeertorte 12,10 EUR, das ist so eine kleine, wo man nur 6 Stücken herausbekommt. Beim Super U hatten wir dafür 8 EUR gezahlt. Auch ist der Kilopreis für Brot bei 8,11 EUR. Haben die sich da vertippt? Das Brot kaufen wir dann trotzdem, aber von der Torte lassen wir ab. Es kommt ja noch ein Super U in Masseube auf der WeiterfahrtVorher füllen wir in Pavie bei Total noch die eine Gasflasche, die gerade leergeworden ist.  



Wo kommen all die Autos her?



Durchfahrt durch Masseube



in der Ferne können wir schon die Pyrenäen sehen

In Masseube halten wir also nochmal, und siehe da, die gleiche Torte kostet hier 8,20 EUR. Die nehmen wir. Jetzt noch die letzten paar Kilometer. Wir befinden uns nun im Département des Hautes-Pyrénées, sehen die Berge der Pyrenäen auch schon in weiter Ferne. Als wir zum Camp abbiegen und über die kleine Brücke fahren, sind wir ganz aufgeregt, ob sie auch einen hübschen Platz für uns haben. Damit die Odyssee mal ein Ende hat. An der Rezeption fragen wir, ob das Angebot ab 15. August noch gilt, dass man für zwei Personen und mit Strom nur 15 EUR zu zahlen hätte? Ja, das gilt. Dann heißt es, man müsse mal nachschauen, welche Plätze noch frei und unreserviert sind. Ach herrje. Der Schreck währt nur kurz, denn man hat ausreichend Kapazitäten. Wir würden auch den Platz vom letzten Jahr nehmen, sagen wir der Angestellten. Sie zeichnet uns dann noch zwei weitere in den Lageplan, aber wir sagen ihr, dass sie das gar nicht mehr tun müsse. Wir hätten uns schon entschieden.



über diese kleine Brücke müssen wir . . .



. . . und so sieht das dann aus

Donnerwetter, wie die Hecken, die die einzelnen Plätze abgrenzen, gewachsen sind. Unser Platz vom letzten Jahr ist an den Rändern richtig zugewachsen. Wir gehen dann zu den zwei anderen eingezeichneten Plätzen, die etwas offener aussehen. Nehmen wir doch einen davon. Und überhaupt: L'Eglantière ist total leer, es sind kaum Camper da. Vielleicht sind 25 Plätze bewohnt. Wir richten dann unser Zuhause für die nächste Zeit ein, freuen uns auf gutes Wetter und eine gute Zeit hier. Es geht immer beschaulich zu auf L'Eglantière, aber wir fühlen uns hier jedesmal sehr wohl, und das ist das wichtigste. Unser Frühstück nehmen wir um halb zwei ein, laufen auch mal über den Platz, sagen unsere Platznummer an der Rezeption, schauen uns den Pool an, wo sie hübsche neue Sonnenschirme haben. Wenn uns der Sommer nur noch lange genug erhalten bleibt.



um half zwei frühstücken wir endlich



unsere Tagesroute ca. 71km

back       |      next