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Donnerstag, 16. August 2012



dieses historische Feuerwehrauto von 1925 befindet sich im Bragança Shopping Center

Unsere erste Amtshandlung soll heute sein, uns für unsere portugiesische Vodafone SIM-Karte neues Guthaben zu kaufen. Und gestern bei unserer Irrfahrt durch Bragança hatten wir das große Bragança Shopping Center gesehen; da wird es schon einen Vodafone-Laden geben, glauben wir, Und direkt neben unserem Parkplatz führt eine Stichstraße in die Stadt, die wir jetzt laufen. Dann führt unser Weg direkt an der Touristinformation vorbei, was wir uns natürlich nicht entgehen lassen wollen. Dort lassen wir uns einen Stadtplan geben. Die Frau dort sagt uns, dass vom 15.-19. August ein mittelalterliches Fest stattfindet, das Festa da História, auf dem Gelände des Castelos, mit diversen Veranstaltungen. Sie schwärmt so davon und legt uns ans Herz, dieses Fest auf keinen Fall zu verpassen. Überhaupt empfiehlt sie uns sehr vieles zu besichtigen. Natürlich sagt sie uns auch, wo sich das Einkaufszentrum befindet.

der Bahnhof von Bragança ist stillgelegt

Diesmal klappt dann alles gut bei Vodafone. Allerdings müssen wir schon wieder eine neue SIM-Karte kaufen, denn die alte hält immer nur für 90 Tage, wenn man sie nicht benutzt. Diesmal klappt auch der Tarifwechsel, ohne das gesamte Guthaben zu verlieren wie beim letztenmal im November, als wir unserem Guthaben hinterher telefonieren mussten. Der Tarifwechsel dauert aber etwa 20 Minuten, die wir abwarten müssen, bevor wir das Guthaben aufbuchen können. Wir tun also ein paar Schritte, und zwar zum alten Bahnhof, der nicht mehr in Betrieb ist. Man hat auf die alten Schienen Loren angebracht, auf denen Sitzbänke sind. Eine tolle Idee, finden wir. Mittlerweile lesen wir in der Preisliste, dass Vodafone Portugal bis 31. August eine Sonderaktion anbietet, und zwar bekommt man das doppelte Guthaben, z.B. für 20 EUR, die man zahlt, bekommt man nochmal 20 EUR dazu. Das Maximum ist 60 EUR, und die kaufen wir dann, um nochmal 60 EUR gratis dazuzubekommen.

ein erster Eindruck von Bragança auf der Rua.Almirante Reis

Dann können wir aufbrechen in die Stadt, die auf den ersten Blick schön aufgeräumt aussieht. Alles erstrahlt in schneeweiß, die Blumenkübel sind eine Pracht, nirgends ist ein Fitzel Müll auf den Straßen. Ach, das lieben wir ja so an Portugal, und dass Bragança, als allererste Stadt gleich nach der Grenze, so hübsch sein würde, hätten wir nicht erwartet. Und jetzt, da das Mittelalterfest stattfindet, hängen in allen Straßen der Altstadt kleine Fähnchen und Wimpel, die der Stadt einen munteren Eindruck verleihen.

die großen Blumenkübel gefallen uns

auf dem Praça da

Blick auf das Centro Cultural Municipal mit Biblioteca

die ganze Altstadt ist geschmückt für das Mittelalterfest

alle Straßen führen zum Castelo hinauf

Sollen wir die Rua Serpa Pinto oder die Rua Trindade Coelho nehmen?

Alle Straßen der Altstadt führen steil an zum Castelo, das über der Stadt thront. Und so kommen wir ganz schön ins Schnaufen, als wir die Straßen hinaufkraxeln. Vorbei kommen wir an zwei Kirchen, die sehr schön restauriert sind. Irgendwann erreichen wir dann den Eingang zum Castelo, deren historischer Kern von einer wuchtigen Mauer umschlossen ist.

wir müssen ganz schön kraxeln . . .

Blick auf den Eingang zum Castelo de Bragança

im Innern der Festungsanlage

Das Innere der Festungsanlage ist wie eine kleine Stadt mit Wohnhäusern, und natürlich der Burg selbst, mit Burgturm und allem. Alles ist geschmückt mit Fahnen für das Fest. Jetzt um die Mittagszeit ist aber kaum etwas los. Wir laufen einmal ganz über das Burggelände und sehen dann, dass sich zu Füßen der Burg ein großer Parkplatz befindet, der in mehreren Terrassen angelegt ist. und Herbert sieht, dass auch Wohnmobile da unten stehen. Das wird der Stellplatz sein, der auf dem Stadtplan eingezeichnet ist. Da können wir nachher auch hinfahren, sagt er. Aber dann findet Annette, dass wir das gleich tun sollten, denn wer weiß, welcher Ansturm zum Abend hin sein wird? Und so verlassen wir die Burg, gehen zum Wohnmobil zurück und fahren zum Stellplatz.



der Burgturm ist das Herzstück der Festung



hier findet das Festa da História statt



von hier oben sehen wir den Parkplatz mit Wohnmobilstellplatz

Ein großes blaues Schild - Área de Serviço e Pernoita para Autocaravanas - sagt uns, dass wir hier richtig sind. Die vielen Terrassen sind aber auch für Autos gedacht, und es ist gut, dass wir rechtzeitig hergefahren sind, denn zum Abend wird es hier richtig voll. Heute gehen wir aber nicht mehr zur Burg hinauf, und wir merken auch, dass uns die vielen Kilometer der letzten Tage noch in den Knochen stecken. Und schließlich haben wir ja Zeit. Was uns auffällt, ist, dass alle anderen Wohnmobilisten hier Franzosen sind. Abends hören wir Trommeln und Tröten, mittelalterliche Musik halt.



und auf eine der angelegten Terrassen stellen wir uns

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