d14.jpgd18.jpgd07.jpgd10.jpgd01.jpgd08.jpgd11.jpgd04.jpgd21.jpgd19.jpgd06.jpgd02.jpgd13.jpg

Dienstag, 14. August 2012



Leute mit Pferdeanhängern kommen ganz früh auf den Pass zu uns

Es ist noch ganz früh am Morgen, als ein Pferdeanhänger nach dem nächsten hier auf dem Pass eintrudelt. Es sind Franzosen, die einen Ausritt machen wollen. Die Luft ist noch ganz frisch und kühl, als wir dann losfahren. In tausend Kurven fahren wir den Berg hinunter und durch fahren dabei Ortschaften mit trutzigen baskischen Namen wie Mezkiritz, Bizkarreta, Lintzoain, Usetxi usw.



die Straße geht in tausend Kurven

Wir befinden uns direkt auf der Route des Jakobswegs, wobei es ja sicherlich mehrere Routen gibt. Etliche Schilder für den Jakobsweg sehen wir, mal nach links, mal nach rechts abzubiegen, aber manche Strecken müssen die Pilger direkt auf unserer Straße gehen, sodass wir manche von ihnen sehen. Wir staunen, wieviel Pilger unterwegs sind, aller Altersgruppen. Aber wieso wählt man dafür den heißesten Monat?



Pilger kommen des Wegs; wir sind auf dem Jakobsweg



wir erreichen den Ort Erro

Wir durchfahren den Ort Erro und sind kurz danach schon wieder auf einer Höhe von 801m. Die Strecke gefällt uns sehr, aber es ist sehr heiß und wir wissen schon jetzt, dass wir Pamplona auslassen werden. Am Ende wird es eine Großstadt wie jede andere sein, und Großstädte - außer Lissabon - mögen wir nicht so gern.



immer wieder sehen wir Wanderer



Pamplona lassen wir links liegen



Pamplona ist eine Riesenstadt

Zumindest kommen wir gut durch bzw. an Pamplona vorbei auf einer Umgehungsstraße. Dann können wir wieder die Landschaft genießen, die sehr hügelig und in herrlichen Farbtönen ist. Die Fahrt geht nun auf der kostenfreien Autobahn weiter, die in Spanien in erstklassigem Zustand ist. Davon können andere Länder nur träumen. Es gibt dann sogar eine Entsorgungsstation für Wohnmobile, die wir auch gern in Anspruch nehmen.



hin und wieder kommen kleine Ortschaften



wir sind auf der Autovía del Camino de Santiago, auf dem Jakobsweg



die Landschaft ist sehr hübsch



es gibt sogar eine Entsorgungsstation für Wohnmobile auf der Autobahn



Blick auf Mañeru



wir umfahren die Stadt Logroño

Als wir die Stadt Logroño erreichen, die nicht weniger groß als Pamplona erscheint, begeben wir uns auf die Umgehungsstraße, die Circunvalación, die uns zügig um die Stadt führt. Wir sind jetzt im Weinanbaugebiet des Rioja, des berühmten spanischen Rotweins. Dann geht es ein Stück weiter auf der Landstraße, der N120. Wir biegen auch zwei- oder dreimal ab in Ortschaften, wie Santo Domingo de la Calzada, aber besonders einladend ist keine dieser Ortschaften. Und so fahren wir immer weiter auf dem Jakobsweg.



auch Logroño lassen wir aus



auf der Route liegen ganz viele Kirchen und Kapellen

am Canal de Castilla bleiben wir für die Nacht

In Melgar de Fernamental versuchen wir nochmal unser Glück, ob wir irgendwo stehen können. Aber wir fühlen uns nicht wohl und so fahren wir wieder aus dem Ort heraus. Dann sehen wir allerdings ein Schild für den Canal de Castilla, sehen Wasser und freuen uns. Hier können wir doch sicherlich irgendwo unterkommen, denken wir uns. Aber man ist mit schwerem Gerät im Einsatz, einen Parkplatz neben dem Kanal anzulegen. Der Bagger schnauft und macht einen Krach, ganz zu schweigen, wieviel Staub er dabei aufwirbelt. Aber es ist recht hübsch hier, und so fahren wir heute keinen Meter mehr weiter. Essen eine Melone und schlagen alle Fliegen tot, die sich an Bord getraut haben. Überhaupt haben wir in den letzten Tagen viel mit Fliegen zu tun. Na, besser als mit Mücken.

hier ist es idyllisch, wenn nur die Hitze nicht wäre



unsere Tagesroute ca. 318km

back       |      next