d06.jpgd07.jpgd04.jpgd19.jpgd21.jpgd01.jpgd08.jpgd14.jpgd10.jpgd18.jpgd11.jpgd13.jpgd02.jpg

Donnerstag, 02. August 2012



Ankunft am Haus der beiden Deutschen

Es ist halb elf, als das Telefon geht: Es sind die Deutschen von gestern, die jetzt fragen, ob wir uns heute Abend um 18 Uhr treffen wollen. Und weil wir bei der Yamaha nicht wissen, woran wir sind - heute früh startet sie übrigens wieder ganz normal - einigen wir uns so, dass sie uns abholen. Die Frau würde eine schwäbische Vesper (Veschper) machen, ob wir Vegetarier seien, denn heutzutage weiß man ja nie. Nein, nein, wir sind ganz normal, sagen wir ihnen.

dies ist deren Domizil

Heute ist auf Deveze großes Boule-Turnier - Championnat de petanque Deveze 2012, das stundenlang dauert und für das die 6 Bouleplätze natürlich nicht reichen. Und so werden alle ebenen Wege in Beschlag genommen; überall fliegen die Kugeln durch die Luft. Da haben wir den Pool mal wieder für uns allein.

. . . hier geht es ins Obergeschoss

Pünktlich um 18 Uhr werden wir dann abgeholt, in St-Clar biegen wir ab und es geht durch die herrlich hügelige Landschaft. Das Haus, das die beiden Deutschen haben, hat eine traumhafte Lage mit Fernblick; man hat das Gefühl, dass einem die riesige Fläche auch noch gehört. Dann erzählen uns die beiden aber, dass das Steinhaus damals, in 1994, nichts weiter als eine Ruine war. Mit eingestürztem Dach usw. Die Fugen der alten Feldsteine bestanden aus ausgewaschenem Lehm, sodass der Mann die ersten Jahre nur immer zum Arbeiten am Haus herkam. Aber auch heute wohnen sie nur für jeweils ein paar Wochen im Jahr hier. Hach, die Lage ist einfach herrlich, finden wir.

Blick ins Umland

Wir sitzen dann den ganzen Abend draußen bei schwäbischem Essen und französischem Rotwein, bis bei Einbruch der Dunkelheit zuviel Gefleuch in der Luft ist und uns auffressen will. Also ziehen wir um in die Wohnküche und sitzen noch bis kurz vor Mitternacht beisammen. Die beiden sind nette Leute, die sich richtig freuen, mal Deutsche um sich zu haben, was wohl recht selten passiert. Sie sagen, dass wir uns ja vielleicht auf dem Knoblauchfest in St-Clar nächste Woche wieder sehen? Als sie uns zurückbringen, hat man auf Deveze auch noch nicht die Lichter ausgeschaltet. Wir gehen dann bald zu Bett, denn Nachteulen sind wir ja eigentlich keine.

back       |      next