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Montag, 20. August 2012


unten stehen die Baufahrzeuge der Baustelle

Wir sind ganz früh unterwegs, um der Hitze zu entgehen. Und auf der IP2, einer autobahnähnlichen Straße, kommen wir sehr gut voran. Aber wie sich diese Straße durch die Landschaft kringelt, wie ungerade sie ist. Laut Landkarte kommen wir unterwegs an zwei weiteren Stauseen vorbei, dem Barragem da Burga und dem Barragem do Salgueiro. Den ersten sehen wir als kleinen Klecks in der Landschaft, aber weil er von der Straße aus nicht ausgeschildert ist, biegen wir auch nicht ab, weil er wahrscheinlich nicht so gut erschlossen für Ausflügler ist wie der gestrige.



die IP2 ist wie eine Autobahn, hat aber erstaunlich viele Kurven



wir erreichen Vila Nova de Foz Côa

Und so fahren wir weiter, biegen mal nach Vila Nova de Foz Côa ab, ob wir da irgendwo Brot kaufen können? Aber so früh am Tag ist noch alles geschlossen; es ist erst acht Uhr Ortszeit. Also geht es weiter und weiter, auch am zweiten Stausee vorbei. Als wir dann den Rio Douro, den berühmten Fluss von Portugal erreichen, sehen wir, dass eine große Staumauer gebaut wird, die fast fertig ist.



Blick auf den Douro



wir überqueren den Douro



links und rechts vom Ufer wird Wein angebaut



und weiter schlängelt sich die IP2



das neue Abrechnungssystem auf früher mautfreien Schnellstraßen

Als wir auf die A25 treffen, sehen wir das neue Abrechnungssystem, das seit Dezember letzten Jahres in Betrieb ist und für viel Unwillen im Land sorgt. Denn diese Schnellstraßen waren bis dato mautfrei und sind, wenn man auf den Atlas schaut, teils die einzigen Straßen, die von A nach B führen. Und jetzt sind die Leute gezwungen, für jede einzelne Fahrt zu bezahlen. Das heißt, ausländische Kennzeichen können vom System noch nicht erfasst/verarbeit werden, so hatte man es uns in der Touristinformation gesagt. Ansonsten müsse man sich das entsprechende Guthaben für diese Strecken bei der Post kaufen, was für reichlich Verwirrung sorgt. Jedenfalls kommen wir gut voran, und bei Coimbra stoßen wir dann auf ein Stück regulärer Autobahn bis Figueira da Foz, wo wir einen Großeinkauf machen wollen, bevor wir uns für einige Zeit an einen der vielen Strände an der Westküste stellen wollen.



Blick auf Figueira da Foz und das Meer im Hintergrund



willkommen in Figueira da Foz



der Rio Mondego mündet in Figueira da Foz ins Meer

Zum Lidl, Pingo Doce und E.Leclerc fahren wir, bis wir alles zusammen haben, finden dann mittels Navi gut aus der Stadt heraus in Richtung Leiria. Und dann finden wir doch tatsächlich noch vor der Ortschaft Carriço eine Tankstelle, die auch GPL hat. Perfekt, denn es passen schon wieder 15 Liter in die erste Flasche. Wir fragen dann noch die Leute, die an der Tankstelle im Café sitzen, nach dem Weg zum Praia Osso da Baleia, der ja ganz in der Nähe ist. In Carriço bei der kleinen Kirche rechts abbiegen, sagen sie. Aber der Strand ist dann auch gut ausgeschildert. Der Parkplatz zwar irre voll, aber abends haben wir ihn für uns allein, können uns in die äußerste Ecke stellen und uns für die nächsten Tage häuslich einrichten. Und wie gut das Meer riecht.



Ankunft am Praia Osso da Baleia, einem der vielen schönen Strände der Westküste



unsere Tagesroute ca. 335km

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