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Sonntag, 29. August 2010



die Straße zum und vom Camp

So, heute geht es weiter. Als wir bezahlen, gibt man uns noch eine Flasche Wein mit dem Etikett des Laborde Campings. Das ist eine liebe Geste, finden wir. Es geht schon auf 15 Uhr, als wir abfahren. Die ersten der acht Kilometer bis Monflanquin gehen durch Wald und wirklich dünnbesiedeltes Gebiet.



wir kehren in die Zivilisation zurück

Der Laborde Campingplatz gehört zum Dorf Paulhiac und dieses wiederum postalisch zu Monflanquin. Diesen Ort hatten wir bei unserer Anreise bereits durchfahren und gesehen, wie hübsch er ist. Dorthin wollen wir also als erstes. Ein Parkplatz findet sich leicht.



Ankunft in Monflanquin

Puh, ist das eine Hitze, als wir aussteigen. Es geht ein Wind, aber der ist wie die Höchststufe beim Fön. Also müssen wir von einer Schattenseite der Straße zur anderen eilen, bis wir den Marktplatz erreichen. Dort können wir dann unter den Arkaden wandeln, aber der heiße Wind ist doch irgendwie befremdlich.



auf dem Marktplatz von Monflanquin



auch dieser Ort ist eine Bastide



Arkaden spenden Schatten



der Marktplatz ist riesengroß

Monflanquin ist eine Bastide, die wie die anderen von uns besuchten Wehrdörfer auf das 13. Jahrhundert zurückdatiert. Diesem Ort wurde im Jahre 1252 das Stadtrecht erteilt. Charakteristika wie Charta des Gewohnheitsrechts, Arkadenplatz und Schachbrettgrundriss machen Monflanquin zu einem Beispiel für die Bastiden Aquitaniens. Monflanquin war ursprünglich eine offene Stadt und wurde Ende des 13. Jh. von den Engländern befestigt.



Blick ins Umland



unterwegs im schicken Alvis

Wir wollen auch mal einen Blick ins Umland werfen, als uns dieses schicke Auto entgegenkommt. Der Fahrer hält an und wir laufen einmal um das Auto herum. Des Fahrers Brust schwillt immer mehr, als wir das Auto voller Bewunderung anschauen. Er sagt uns, dass es ein Alvis sei. Dann geht sein Ausflug weiter.



der Eingang zur Kirche



Blick auf die Kirche von Monflanquin

Wir wandeln dann weiter zur Kirche hin. Für dieses Foto geht Herbert auf die Knie; seine Assistentin muss sogar Stühle dafür verrücken. Um diese Nachmittagszeit ist die Stadt aber wie ausgestorben, die Hitze erschlägt aber auch.



es gibt hübsche Einkehren rund um den Marktplatz



und noch eine Ansicht vom Marktplatz



der Marktplatz ist arkadengesäumt



Frankreich von seiner besten Seite

Zurück am Wohnmobil steht unser Entschluss fest: Wir fahren noch einmal zurück in die Bretagne. Dort fühlen wir uns mittlerweile heimisch und weiter südlich wollen wir aufgrund der Hitze nicht mehr. Unsere schöne Zeit im Périgord und jetzt in Aquitaine wollen wir aber um keinen Preis missen. Hach, jetzt haben wir Vorfreude auf den ständigen Wind, der am Meer geht. Unsere Fahrt geht heute noch bis Sauveterre, wo wir zufällig einen Stellplatz sehen. Auch dieser Ort ist eine Bastide aus dem 13. Jahrhundert.



unsere Tagesroute ca. 87km

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