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Freitag, 20. August 2010



etliche Stufen führen hinauf ins Wehrdorf

Das war gestern der heißeste Tag des Jahres für uns. Mei, was haben wir auf die Nacht und abgekühlte Temperaturen gewartet. Darum machen wir uns heute früh schon kurz nach acht auf den Weg zur Bastide. Die Straßen sind noch ganz leer, als wir einen Engländer, er ist allein im Auto, auf der linken Fahrspur fahren sehen. Huch, sieht das komisch aus. Schnell laufen wir auf die linke Straßenseite und schauen ihm hinterher. Nach 200m biegt er nach rechts ab. Können wir nur hoffen, dass es ihm bald dämmert, dass er sich auf dem Kontinent und nicht daheim in England befindet.



willkommen im mittelalterlichen Kern von Tournon d'Agenais

Für uns geht es in etlichen Stufen hinauf in das Wehrdorf Tournon, obwohl wir auch diesen Ort ob seiner Größe nicht als Dorf bezeichnen würden. Tournon d'Agenais liegt im Grenzgebiet zwischen Agenais, Quercy und dem Périgord und wurde als königlich-französische Bastide im 13. Jahrhundert erbaut. 


 

Der Ortskern ist schachbrettartig angelegt und mit starken Wällen, Türmen und Gräben gesichert. Alles wirkt gleichermaßen trutzig und anheimelnd. So früh am Morgen liegt uns der Ort sehr friedlich und still zu Füßen. Trotz Schatten gelingen ein paar schöne Fotos.



Blick auf den arkadengesäumten Marktplatz

Der Marktplatz ist arkadengesäumt und mit Markthalle und Pfarrkirche angelegt. Für mittelalterliche Verhältnisse fällt er recht groß und rechtwinklig aus. Wir wandeln eine ganze Zeit durch die Gassen, bevor wir wieder hinabsteigen zum neueren Teil von Tournon.






der Marktplatz ist recht groß und rechtwinklig angelegt



ein weiterer Blick auf den Marktplatz



Ob die beiden Besetzer auch die Besitzer dieses Autos sind?



Blick auf das Hôtel de Ville - das Rathaus von Tournon



alles ist festungsartig angelegt



Blick in das umliegende Land



das Wehrdorf ist teils restauriert


 

Für die nächsten Tage haben wir uns einen FKK Campingplatz in der Nähe ausgesucht. Bei Monflanquin. Dorthin machen wir uns jetzt auf den Weg. Aber der Weg wird immer länger, da können wir uns ausrechnen, wie abgelegen der Platz sein wird. Zwischendurch ist Herbert sogar der Meinung, wir sollten zurück nach Quiberon fahren. Es wäre doch so herrlich dort gewesen. Und schön windig. Aber jetzt sind wir hier auf dem FKK Camp Laborde. Der erste Eindruck ist wahrhaft gut, nicht umsonst hat dieser Platz 4 Sterne. Unsere unmittelbaren Nachbarn sind Engländer. Für heute passiert nicht mehr viel, außer dass wir ganz oft in den Pool springen.



Ankunft auf dem FKK-Camp Laborde bei Paulhiac



unsere Tagesroute ca. 35km

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