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Donnerstag, 02. April 2015



über Land geht unsere Tour weiter

Es ist zumindest so leise auf dem Autobahnrastplatz, dass wir das Zwitschern der Vögel hören können am Morgen. Besonders gut sieht das Wetter ja heute auch wieder nicht aus. Wann kommt wohl endlich der Frühling? Am späten Vormittag fahren wir los, und Herbert würde lieber über Land fahren statt auf der Autobahn. Er findet, dass das Hinterland von Frankreich immer so schön anzuschauen ist, die Ortschaften immer so gemütlich sind. Und 30 oder 40 Euros Autobahngebühr mag er auch nicht zahlen. Er hat ja recht, aber wir wären halt viel früher an unserem Ziel angelangt. Wir biegen also nach wenigen Kilometern von der N137 ab in Richtung Châteaubriant. Châteaubriant - ist das nicht was zu essen?, fragt Annette. Ja, das ist ein doppeltes Filetsteak. Dieser Ort gibt aber nicht viel her, trotz der 2 Sterne in Sachen Ville fleurie - Blumenstadt.



die Straße geht teils schnurgerade aus



wir erreichen Pouancé

Wir erreichen dann sehr bald das Département de Maine et Loire, und ganz kurze Zeit später das Département de la Mayenne. Die Straße ist in erstaunlich gutem Zustand, teils als Schnellstraße ausgebaut. Die Orte Pouancé und St-Martin-du-Limet sind besonders hübsch. Es stehen viele Lämmer mit ihren Müttern auf den Wiesen. Die Kleinen sind immer so niedlich, und die Osterfeiertage werden ihnen jetzt wohl nichts mehr anhaben können; jetzt werden sie wohl nicht mehr als Osterlamm im Backofen landen. Aber ob sie nicht frieren werden bei nur 13°C? Wir erreichen die Stadt Laval, wo wir bei Total Access für nur 1,16 EUR/L tanken. Dann halten wir uns in Richtung Mayenne.



in Laval geht es übers Wasser



es ist eine schöne Fahrt durch hübsche Landschaft

In Mayenne kommen wir irgendwie von der Strecke ab und landen auf einer Nebenstraße. Na ja. Fahren wir halt hier weiter in Richtung Norden. Aber auch diese Straßen, zunächst die D34, dann die D19, sind in erstaunlich gutem Zustand und haben viel weniger Kreisverkehre. Auch weniger Ortschaften. Diese sind aber sehr hübsch. Wir halten uns in Richtung Bagnoles-de-l'Orne und Falaise und St-Pierre-sur-Dives. Die Häuser der Ortschaften, wie in Putances-Pont-Ecrepin, sind aus Stein und haben diesen typisch normannischen Charakter. Es wäre eine wahrhaft schöne Fahrt, wenn es nicht immerzu anfangen würde zu regnen. Das Fahren wird immer anstrengender. Wir erreichen jetzt das Département du Calvados. Im Regen.



ein Blick auf Le Grais



Durchfahrt durch Putances-Pont-Ecrepin



ein Blick von der Brücke von Putances-Pont-Ecrepin aus

Bei Lisieux geht es wieder ein Stück auf die Autobahn in Richtung Deauville - Trouville. Jetzt kommen wir gut voran, während Unmengen Wasser von oben kommen. Honfleur ist nun ausgeschildert, und im Regen erreichen wir den Ort. Als wir den Stellplatz erreichen, ist der zur Hälfte voll von Wohnmobilen. Wo stellen wir uns hin im strömenden Regen? Wir finden einen Platz auf Rasen, wo noch ein Stromanschluss frei ist. Wir stellen den Phoenix so, dass wir ein kleines altes Betonquadrat im Rasen als Terrasse haben, wenn wir mal aussteigen müssen. Damit wir nicht in den weichen nassen Boden bzw. Rasen treten müssen. Fotos machen wir jetzt im Regen keine, die kommen später. Der Platz kostet übrigens 10 Euros. Unser Phoenix jetzt sieht nach der Regenfahrt aus wie Sau, und das vor den Feiertagen. Wir werden wohl erst am Samstag die Sonne wiedersehen. Am Abend trudeln noch etliche Wohnmobile ein; das geht so bis halb elf.



bei Lisieux geht es ein Stück weiter auf der Autobahn



bei strömendem Regen erreichen wir Honfleur



unsere Tagesroute ca. 358km

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