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Mittwoch, 18. April 2012


 wir befinden uns auf einer Höhe von etwa 1.000m

Wir stehen bei Starkregen auf und wollen nicht so bald weiterfahren, sondern erst den Regen abwarten. Dann ist es wieder soweit: Unser Tag wird gründlich ruiniert, als uns eine Mail unseres Anwalts erreicht. Die Gegenseite hat mal wieder kurz vor dem Gerichtstermin ein Pamphlet verfasst, 22 Seiten mit Behauptungen und Lügen, bei denen sich unser Magen sprichwörtlich umdreht. Nachdem dessen letzte Aussagen vor dem OLG im September 2011 (die schriftlich protokolliert sind) von den beiden Gutachtern widerlegt werden konnten, hat er nun einfach andere Begründungen verfasst. Warum auch nicht, wenn sich doch damit der Prozess so schön in die Länge - immerhin schon drei Jahre lang - ziehen lässt? Schlimm ist nur, dass wir diese Lügen überhaupt ernstnehmen müssen. Unterdessen hagelt es uns aufs Dach, aber gegen 14 Uhr halten wir es nicht länger aus; Herbert will unbedingt eine Weile fahren, um seinen Gedanken frischen Wind zu geben, weg vom geistigen Müll.


 ein Märchenschloss am Wegesrand

Ein paar Regenschauer kommen unterwegs noch herunter, aber im ganzen rollen wir gut dahin. Für Fotos steht der Beifahrerin heute aber kaum der Sinn, im Gegenteil, sie wird von vielen Reden fast heiser. Na ja. Jedenfalls sind wir froh, jetzt doch mit dem Wohnmobil anzureisen, denn wir können uns denken, dass wir nach dem Prozesstag wieder ganz unten sein werden. So können wir uns dann wenigstens in unserem rollendes Haus verkriechen. Irgendwann auf der Fahrt kommt der Rastplatz namens Aire de la Fayette, den wir anrollen und auf dem es einen Trakt eigens für Wohnmobile gibt. Richtig im Grünen. Das lieben wir so an Frankreich.


 hier oben liegt sogar eine handvoll Schnee


 auf der Aire de La Fayette übernachten wir

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 unsere Tagesroute ca. 140km

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