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    Sonntag,  27. April 2008
     



eine Fiesta kurz vor Águilas

Wir sind früh unterwegs und auf dem Weg nach Mojácar. Morgens ist es immer am schönsten. Neben der neugebauten Autobahn entlang schlängeln wir und durch Berg und Tal. Die Straße ist sehr gut. Auf den Feldern stehen viele Treibhäuser, in denen Tomaten gedeihen. Plötzlich sieht Herbert ein buntes Treiben in der Landschaft.



die Paella-Pfanne wird im Fluss gewaschen

Er dreht im nächsten Ort und will unbedingt wissen, was da vor sich geht. Zuerst denken wir, es wäre ein Flohmarkt. Aber dann hören wir laute Musik, die wie Zigeunermusik klingt, und sehen, dass die Frauen so bunt gekleidet sind. Auch trägt ein jeder einen kleinen Klappstuhl bei sich. Im Fluss waschen Frauen ihre Paella-Pfannen. Alles wirkt schon irgendwie zigeunerhaft.



junge Zigeunerinnen beim Tanz

Die Kinder sind mit schicken Kleidern angeputzt. Bei Gitarrenmusik fangen die jungen Frauen und Mädchen zu tanzen an und die Rüschen an ihren Kleidern bauschen sich im Rhythmus. Wir fragen uns, was es hier wohl für Feierlichkeiten sind? Überall sind Pavillons zu sehen, unter denen Tisch und Stühle aufgebaut sind. Auch eine große Paella-Pfanne oder andere Grillstellen. Es scheint, als hätte sich jede Familie hier ihren eigenen Picknickplatz aufgebaut.



unsere Gastgeberin auf der Romería

Es dauert nicht lange, und wir werden auf einen Becher Sangría eingeladen. Sofort bietet man uns ein Stuhl und reicht uns gekochte Eihälften mit Kaviar. Wir fragen, um welche Art Fiesta es sich handelt? Eine Engländerin sagt uns, es ist die Romería, die jedes Jahr stattfindet und zwei Tage dauert. Mit Pferden und bunten Wagen kommen Zigeuner zusammen und feiern. Nach kurzer Zeit stellt sich heraus, dass zwei unserer Gastgeber Schweizer sind, die schon 15 Jahre hier leben. Die andere Frau ist englisch. Sie leben von der Darbietung spanischer Tänze und verdienen sich damit ihren Lebensunterhalt. Als wir uns verabschieden, spüren wir den Sangría im Blut.



einer der vielen geschmückten Wagen

Wir schauen uns die bunten Wagen noch einmal an und sind heilfroh, dass Herbert hierher umgekehrt ist. Wir wollen nun auch nicht mehr weit fahren und vertrödeln also den Tag unter Zigeunern.



der Fiesta-Platz

Auf dem Hauptplatz ist eine Art Altar aufgebaut. Man spürt, dass hier alle religiös sind. Gegen Nachmittag fahren wir denn doch weiter und finden kurz hinter Álguilas einen Platz direkt am Strand.



alle möglichen Weltenbummler sind unterwegs



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