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    Freitag,  25. Juli 2008
     



die Kathedrale von Santiago de Compostela

Um 7 Uhr verlassen wir die Bucht und fahren nach Santiago. Hier einen Parkplatz für unser dickes Wohnmobil zu finden ist gar nicht so leicht. Dann stehen wir aber doch noch recht zentral. Santiago ist nach Rom und Jerusalem einer der bedeutendsten Pilgerstätten der Christenheit.



der Palacio de Rajoy - das heutige Rathaus (1777)

Jedes Jahr am 25. Juli fangen die einwöchigen Feiern zu Ehren Santiagos statt. Diese beginnen um Mitternacht mit einem großen Feuerwerk. Wir spüren es in der Stadt, und überall sind Tribünen aufgebaut. Für Herbert ist es heute schwierig, Fotos zu machen ohne die vielen Gerüste und Bühnen.



der Parador de los Reyos Católicos (das älteste Hotel der Welt)

Die Kulisse des Praza Obradoiro vervollständigt das Hotel Reyos Católicos, von katholischen Königen als Hospiz gestiftet ist es nun ein schöner Parador. Im ehemaligen Pilgerhospiz erhalten echte Pilger in einem eigens eingerichteten Speisesaal noch immer 3 Tage lang jeweils eine Mahlzeit kostenlos. Als echter Pilger gilt aber nur, wer mindestens 100 km des Jacobswegs zu Fuß oder 200 km zu Pferd oder mit dem Fahrrad zurückgelegt hat.



Praza da Quintana



in der Rua do Franco

Die Altstadt selbst ist ein wenig enttäuschend für uns. Sie ist eine reine Fress- und Souvenirmeile. Ein Restaurant neben dem anderen. Und in den Souvenirläden wird immer das gleiche angeboten: Wanderstöcke mit angehängter Jacobsmuschel, und Filzhüte. Überhaupt steht die Stadt ganz im Zeichen der Muschel. Viele Arkaden in der Altstadt schützen die Fußgänger vor dem Nieselregen, der hier so häufig herrscht. Wir aber haben heute strahlenden Sonnenschein.



Oficina de Acollida ao Peregrino - das Pilgerbüro

Wir sehen viele junge Leute mit ihren Rucksäcken, die auf dem Jacobsweg hierher gekommen sind. Im Pilgerbüro können sie sich ihren Pilgerausweis (credencial) abstempeln lassen und auch sonstige Informationen für Übernachtungsplätze usw. erhalten.



in der Altstadt

Santiago de Compostela ist eine reine Pilgerstadt, mit der wir persönlich nicht viel anfangen können. Am Nachmittag machen wir uns wieder auf den Weg Richtung Küste. In Porto do Son stellen wir uns erst einmal für die Nacht auf einen Parkplatz außerhalb des Ortes.



Brunnen auf dem Praza das Praterías



unsere Tagesroute 122 km

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