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    Dienstag,  29. April 2008
     



Übernachtungsplatz in Almeria (N36°49.907 W2°27.798)

Gestern Abend hatten wir im Hafen von Almería übernachtet, um heute die Stadt zu besichtigen. Heute morgen haben wir dann aber keine Lust auf Großstadtgewimmel. Wir tanken noch Diesel für 1,17 EUR/Liter, füllen unseren Wassertank auf und verlassen dann die Stadt.



Stahlkonstrukt im Hafen von Almería

Über die A92 geht es Richtung Guadix. Kommen durch eine Wüstenlandschaft mit zerklüfteten Berghängen, die für manch einen Italo-Western als Filmkulisse dient. Teilweise sehen wir noch verfallene Westerndörfer. Es gibt dort ein kleines Mini-Hollywood, das man besuchen kann. Wir aber fahren weiter.



Blick auf die Stadt Guadix

Gegen 11 Uhr erreichen wir Guadix. Die Gegend der Höhlenbewohner ist eines der charakteristischen Merkmale der Stadt. Die größte Konzentration dieser Höhlengebilde in Europa befindet sich hier.



die Front einer Höhlenwohnung

Diese unterirdische Architektur konnte sich ihre typischen Eigenschaften erhalten, wie z.B. weißgetünchte Wände, Kamine und eine konstante Temperatur von 18°C bis 20°C, und zwar das ganze Jahr über.



Blick auf einen der Hügel mit Höhlenwohnungen darin

Die Höhlen wurden aus dem tonigen Hang der Hügel herausgekratzt. Als erstes schuf man eine vertikale Wand, die als Eingangsbereich diente. Dann wurde immer weiter nach innen ausgegraben und entstanden nach und nach so viele Räume, wie es für die jeweilige Familie erforderlich war.



der Kaminabzug einer Höhlenwohnung

Die weißen sichtbaren Kamine oben auf den Hügeln weisen darauf hin, dass jede Höhle auch eine Feuerstelle besitzt. Normalerweise haben die Höhlenwohnungen keine Fenster, sodass die einzige Belüftung durch die Tür erfolgt.



das Höhlenmuseum

Mitten im typischen Höhlengebiet gelegen - im "Barrio de Cuevas de Guadix" - vermittelt ein Höhlenmuseum durch eine umfangreiche Ausstellung Eindrücke traditioneller Lebensgewohnheiten der Einwohner dieser Stadt.



im Innern des Museums

Wir laufen sehr lange die Hügel entlang, besteigen ab und zu Aussichtsplattformen, von denen man einen besseren Überblick über das Gebiet hat. Heutzutage sind es keineswegs mehr Notunterkünfte armer Leute. Fast ein Zehntel der rund 20.000 Einwohner dieser Stadt bevorzugen diese Wohnform. Es gibt hier sogar Höhlen mit bis zu 35 Räumen mit Swimmingpool und Tennisplatz.





auf der Fahrt zur Alhambra

Gegen 16 Uhr erreichen wir Granada. Wir wollen uns morgen die Alhambra anschauen, und heute schon Eintrittskarten für morgen kaufen. Es werden aber keine Karten mehr im voraus verkauft. An der Information teilt uns eine Hostess mit, dass sämtliche Karten bis 12. Mai ausverkauft seien. Wir könnten jedoch morgen früh um 8 Uhr unser Glück versuchen, ob eventuell zurückgegebene Karten zu haben sind. Wir sind total überrascht, hatten wir in der Vorsaison doch nicht mit derlei Problemen gerechnet. Dann am Parkplatz der nächste Schock: Bei der Einfahrt hatten wir nicht so genau hingeschaut, und hatten es so verstanden, dass die Parkgebühr für einen Tag bei 24,90 EUR für Wohnmobile liegt. Dann aber sehen wir, dass in der Hauptsaison die Gebühr bei sage und schreibe 45,50 EUR liegt. Und die Hauptsaison geht vom 1. April bis 30. September. Da wir aber nicht wissen, ob wir morgen früh überhaupt Karten bekommen, wollen wir diese hohe Parkgebühr nicht bezahlen. Uns genügt es schon, dass wir für die 32 Minuten unseres Aufenthaltes 4,75 EUR zu zahlen haben. (die erste Minute beträgt 2,45 EUR, jede weitere Minute dann 0,079 EUR) Wir haben genug von der Alhambra und verlassen nun bereits das zweitemal unverrichteterdinge die Alhambra.



unsere Tagesroute

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