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Sonntag, 03. Juni 2007




Wasserfälle in Harbiye 

Unsere Fahrt geht heute in den 10 km entfernten Ausflugsort Harbiye zum Wasserfall. Dort angekommen, bestürmt uns ein Türke, dem das Hotel Prenses gehört, und bietet uns ein Hotelzimmer an. Lachend erwidern wir, dass wir doch unser eigenes Hotelzimmer dabeihätten. Bei einem Blick in unser Wohnmobil muss auch er lachen. In einem wilden Durcheinander von türkisch und englisch sagt er uns, dass er von den Arabern 50 Dollars für die Nacht verlangt, und bei uns würde er 25 Dollars verlangen. Wir fragen ihn, ob denn viele Araber kämen und ob sie viel Geld hätten und, oh ja, das hätten sie.



Mit den Füßen im Wasser 

Am Wasserfall ist es sehr erholsam, und man kann - mit den Füßen im Wasser - in einen der vielen schattigen Restaurantgärten einkehren. Die Vorspeisen sind diesmal recht scharf und wollen uns nicht so ganz schmecken. Als dann das Kebap (jedes Fleisch nennt man hier Kebap) serviert wird, werden unsere Gesichter lang. Zwei kleine Fleischspieße unter Fladenbrot versteckt, und am Ende zahlen wir auch noch einen Touristenpreis, der alle bisherigen Preise unserer Reise bei weitem sprengt.



scharfe Stärkung 



viele lauschige Plätze



endlose Weiten entlang der Straße nach Syrien

Es wird immer heißer, die Luft flimmert geradezu. Das Außenthermometer zeigt 39,5 Grad. Die türkisch-syrische Grenze ist nur 30 km entfernt, und so wollen wir einmal schauen, wie es dort zugeht. Auf dem Weg dorthin begegnen uns unzählige LKWs, die abenteuerlich beladen sind. Wir wundern uns, dass sie nicht in Kurven umkippen. 



Getreidetransporte auf dem Weg in die Stadt

An der Grenze dann ein riesiger LKW Stau. Sie werden wohl Tage brauchen, um die Grenzformalitäten abzuwickeln. In großen Abständen wird ein Gittertor geöffnet und ein Fahrzeug zur Abfertigung durchgelassen. In Schießständen liegen Soldaten mit ihren Maschinengewehren feuerbereit. An der Straße liegen eiserne Reiter, die bei Bedarf auf die Straße gezogen werden, damit die Autoreifen platzen. Alles in allem für uns sehr bedrohlich.



Grenzübergang nach Syrien

Die Hitze ist kaum mehr auszuhalten bei nunmehr 40 Grad und darüber. Wir wollen zum Wasser. Kurzentschlossen fahren wir auf der Autobahn zurück Richtung Adana und von dort aus nach Karatas, dem Badeort der Stadt Adana. Als wir dort abends ankommen, fühlen wir uns nicht ganz geheuer. Es ist jedoch spät und wir wollen zumindest die Nacht hier verbringen.



Unser Platz in Karatas

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