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Samstag, 02. Juni 2007




Unterwegs nach Antakya 

Eine Straße windet sich den Berg hinauf und will nicht enden. Der motor unseres Wohnmobils wird heißer und heißer. Herbert ist wieder recht besorgt. Oben angekommen jedoch haben wir einen fantastischen Blick in die Tiefebene nach Antakya. Bei der Abfahrt denken wir mit Sorge daran, dass wir diesen Berg auf der Rückfahrt ja wieder zu bewältigen haben.



Olivenöl-Transport auf vier Beinen 



der Asi-Fluss geht durch Antakya 

Antakya war einst die größte Stadt nach Rom und Alexandria im Mittelmeerraum. Heute zählt sie 144.000 Einwohner und ist uns in unangenehmer Erinnerung ob der Morde an Mitarbeitern einer christlichen Mission vor ca. 2 Monaten. Alles wirkt hier sehr orientalisch. Der Dialekt klingt schon irgendwie arabisch hier.



Kebap-Verkäufer bereitet seinen Spieß zu



ein Glas Ayran am Straßenrand



Metzger in der Altstadt

Das Basarviertel ist interessant, die einzelnen Gassen sind aufgeteilt in Schuhgeschäfte, Textil-, Schmuckgeschäfte und dergleichen. Die Leute, die Herbert um ein Foto bittet, stimmen immer gern zu. Hier finden wir zum erstenmal Kinder in den Straßen, die betteln, was in den bisherigen Regionen nicht vorkam.



in den Basargassen


Hier, so weit im Osten, haben wir zum erstenmal ein beklemmendes Gefühl. Wir können es uns nicht recht erklären, es scheint wohl die Nähe nach Syrien zu sein. Die Menschen sehen hier noch dunkler aus und sind Touristen auch vielleicht nicht gewöhnt.



Männergesellschaft

Alle schauen uns nach und sehen wohl an Herberts Blondkopf, dass wir Fremde sind. Wenn wir von Einheimischen angesprochen werden, immer die gleichen Fragen: Hello, what's your name, wo kommst du her. Alle sind strikt auf Herbert als Mann fixiert, Annette scheint überhaupt nicht zu existieren. Überhaupt ist die Türkei eine reine Männergesellschaft. Sogar abends beim Bummeln sehen wir Männer Arm in Arm spazieren gehen.



die Geschäfte werden mit Weihrauch beräuchert

Uns begegnet eine eine eigenartige Figur: Er trägt einen Weihrauchtopf mit sich und fragt in jedem Geschäft, ob er es gegen ein kleines Bakschisch beweihräuchern darf.



Teppiche hängen zum Trocknen aus



Schusters Handwerk

Zum Übernachten stellen wir uns an den Straßenrand in einem Wohnviertel. Wir betrachten es als eine sichere Art der Übernachtung, mitten in der Stadt zu stehen als irgendwo auf abgelegenen Plätzen. Gegenüber unserem Wohnmobil befindet sich eine Kooperative von Dolmus, den Minibussen. Einer der Fahrer kann deutsch und wir werden freundlich zu einem Tee eingeladen. Am späten Abend vertreiben wir uns die Zeit ein wenig im Internetcafé. Fast alle Plätze sind besetzt. Eine Stunde kostet 1 Lira.



Übernachtung in einem der Wohnviertel Antakyas

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