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Montag, 04. Juni 2007




in den Straßen von Karatas 

Der Tag fängt schön an, aber von einem Badeplatz, wie wir ihn uns in dieser Region erhofft hatten, kann keine Rede sein. Auch ist der Sand irgendwie schwarz und das Meer direkt trüb. Zumindest können wir die Liegestühle herausholen und hinter unserem Wohnmobil nackig sonnenbaden. Irgendwann macht Annette die Augen auf und sieht einen Mann vor sich auf einem Felsen stehen. Wir sind sehr erschreckt und der ungebetene Gast geht wortlos von dannen. 


Am Nachmittag gehen wir in den Ort zum einkaufen. Und wieder beschleicht uns ein ungutes Gefühl. Nur Männer auf den Straßen und vor den Teestuben, alle schauen düster und kein wenig freundlich auf uns. Langsam reicht es uns und wir beschließen, morgen diese Region zu verlassen in Richtung Schwarzmeerküste.


Abends räumen wir unseren Kühlschrank aus und verbrauchen alles an frischem Gemüse, was sich angesammelt hat. Es wird ein leckeres Essen und bei Vollmond sitzen wir noch lange beisammen.  



Gemüse-Vielerlei

Als hatten wir eine Vorahnung, wird Annette um 0:45 Uhr wach und hört zaghaftes Klopfen. Leise weckt sie Herbert, der nach dem rechten schaut. Er öffnet das Fenster uns sieht 3 Männer, die sich als Polizisten in Zivil ausweisen. Passaport, sagen sie. Herbert gibt niemals die Pässe heraus und zeigt ihnen stattdessen unsere Personalausweise. Unbeholfen schauen sie auf die Ausweise, fragen noch einmal, ob diese die Passaports wären, können nichts damit anfangen, geben uns die Ausweise zurück und gehen wieder. Dies war nun bereits das viertemal, dass wir von der Polizei kontrolliert wurden. Jedesmal standen sie unbeholfen herum und für uns hatte es jedesmal den Anschein, als würden sie uns nur aus Neugier kontrollieren. Aber hier deshalb um 1 Uhr nachts aus dem Bett geholt zu werden, gipfelt doch wohl an Dreistigkeit.



Gut' Nacht uns zweien

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