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Mittwoch, 23. Mai 2007





Yachthafen von Kas 

In den Bergen ist es heute ziemlich bewölkt und es erinnert ein wenig an daheim in den Alpen. Eigentlich ist es zum Fahren sehr angenehm. Es riecht sehr frisch und nach Wald. Auch wenn es hoch hinauf geht, sind die Straßen immer sehr breit, und in dieser Region in einem recht ordentlichen Zustand. Von oben können wir die endlosen Gewächshäuser sehen. Kein Fleckchen Erde ist dazwischen sichtbar.




Ebene voller Gewächshäuser 

Mehrmals im Jahr werden hier vor allem Tomaten und Auberginen geerntet. Irgendwann kommt eine Bucht, die ideal zum campen wäre. Wir halten an und betrachten von oben mit dem Fernglas die Lage. Dabei stellen wir fest, dass es sich um eine Wanderdüne handelt, die teilweise die Bäume schon "aufgefressen" hat. Am Rande der Düne ist ein kleiner Hafen, wo die Touristenboote anlegen.




Wanderdünen 

Kilometerlang geht es auf einer tollen Küstenstraße am Meer entlang, wir sind an Kroatien erinnert.  




Küstenstraße Richtung Kemer 




Großeinkauf am Straßenrand

Im Kumluca füllen wir einmal wieder unsere Vorräte auf. Der Gemüsehändler am Straßenrand ist hell erfreut über deutsche Kundschaft. Wir fragen, ob er auch Brot hätte, er sagt ja, und sofort wird der Sohn zum nahe gelegenen Minimarkt geschickt. In der Zwischenzeit schauen wir uns um, was wir gebrauchen können, und Herbert entdeckt im hinteren Teil des Raums, wie die Händlersfrau traditionelles Brot backt. Er darf ein paar Fotos machen. Sie schenkt uns eine kleine Kostprobe.




Traditionelles Brotbacken




Aussichtspunkt im Olypos-Gebirge-Nationalpark



 

Noch einmal geht es die Berge hinauf. Es ist ein auf und ab. Gottlob ist es heute nicht so heiß, sonst würde die Kühlwassertemperatur wieder schnell ansteigen. Oben angekommen sehen wir eine sehr schöne Einkehr, ein bisschen osmanisch mit all den Kissen und Teppichen. Schnell sind wir barfüßig und setzen uns auf einen Orangensaft (portakal suyu) hin.




Bombenalarm in Beldibi

Dann erreichen wir die Touristenhochburg Kemer. Diese Stadt ist völlig vom Reißbrett und hat nicht die geringste Spur irgendeiner türkischen Lebensart. Fluchtartig verlassen wir die Stadt. In Beldibi ist plötzlich die Straße gesperrt. Wir wissen nicht, was los ist. Annette kann nicht einmal zum Telefonhäuschen gehen, um ihre Freundlin anzurufen. Nach einer Weile kommt ein Türke, der deutsch spricht, und sagt, dort vorn würde eine eine herrenlose Tasche stehen und man wüsste nicht, ob es sich um eine Bombe handelt. Er bittet uns, zu drehen und den Ort zu verlassen.

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