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Freitag, 18. Mai 2007




Burg von Bodrum

Wir fahren zurück nach Bodrum. Die Straße dorthin ist sagenhaft schlecht, weil wir nicht die Hauptstraße nehmen. Einen Badeplatz werden wir wohl hier in der 'Touristenhochburg nicht finden. Zwischen zwei Buchten bauten im frühen 15. Jh. die Johanniterritter ihre Burg und nannten sie (nach dem Schutzheiligen St. Peter) Petronium, daraus wurde der Name Bodrum.


Wir kurven ein wenig durch die Stadt, bis wir etwas oberhalb einen Parkplatz unter Bäumen finden. Von dort ist es recht nah zum Hafen. Nirgends haben wir bisher so viele schöne und mondäne Segelschiffe aus Holz (Zweimaster) gesehen, die man auch chartern kann. Hier sind nicht so wie in St. Tropez die motoryachten, sondern diese Segelyachten der Mittelpunkt.



Holzsegelschiffe zum Chartern

Von Bodrum aus gehen die Fähren zur Insel Kos. Auch hier hören und sehen wir wieder viele Engländer. Der Häuserstil erinnert uns an denjenigen der griechischen Inseln. Alles weiß gekalkt und allerliebst. Die Blumenpracht kommt richtig zur Geltung. Es scheint aber auch ein Ort der Reichen zu sein. Für uns hat Bodrum nichts besonders interessantes zu bieten und so fahren wir weiter.



Es geht in die Berge. Die Straße wird schlecht und es geht immer bergan. Unser Kühlwasser wird bedrohlich heiß, sodass wir eine Pause einlegen müssen. Draußen sind es 35 Grad. Dadurch, dass die Straßen etwas schlecht sind, sind wir auch ein wenig genervt, das Gerappel auf den Straßen macht uns mürbe und wir sind es leid.  Irgendwann sehen wir ein Hinweisschild "Akyaka Plajler". Annette weiß, dass Plajler Strände heißt, und so biegen wir ab. Zum Abschluss des Tages finden wir denn doch noch einen herrlichen Platz in einer Bucht direkt am Wasser.



Unser Stellplatz in Akyaka Plajler   N37°03.094  E028°18.670

Nach 6 Wochen fern der Heimat und einiger Zeit ohne Fernsehen mit der Tagesschau haben wir großen Appetit auf die  deutsche Sprache. Wir schließen unseren iPod an und hören alte Schlager, den Auftakt macht Caterina Valente mit "Sag mir Quando, sag mir wann". Uralte Sachen aus den 50er und 60er Jahren, so richtig trutschig, wie Annette immer sagt. Wir werden richtiggehend sentimental. Und zwischen Kühlschrank und Abwäsche tanzen wir sogar bei den flotteren Stücken.  



Unsere Ferienwohnung ist überall

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