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Freitag, 01. Juni 2007




morgendlicher Blick auf  Mersin 

Wir werden zu sehr früher Stunde von lauten Rufen geweckt. Ein Blick aus dem Fenster und wir sehen Leute beim Frühsport. Auf der Promenade geht es sehr lebhaft zu. Jung und alt treiben Frühsport.



Frühsport an der Promenade 

Weiter geht es nach Tarsus, eine Stadt mit glanzvoller Vergangenheit. Hier wurde der Apostel Paulus geboren und Kleopatra begegnete hier erstmals Marc Anton. Das Kleopatra-Tor begrüßt uns schon am Ortseingang. In dieser Hitze haben wir keine rechte Lust, die Stadt zu besichtigen. Allem Anschein nach ist es eine geschäftige Einkaufsstadt. Nach kurzer Überlegung reisen wir weiter nach Adana.



Kleopatra-Tor in Tarsus 

Kurz vor Adana hält an einer Ampel einmal wieder ein Paar aus Österreich mit ihrem Hymer-Mobil, denen wir mittlerweile schon zum drittenmal begegnet sind. Aus dem Fenster heraus begrüßen wir uns und fragen nach den gegenseitigen Zielen. Wer weiß, wie oft wir uns wohl noch wiedersehen. 



Neue Moschee aus den 90er Jahren in Adana



Lebendhuhn-Verkauf  am Seyhan-Fluss

Adana, mit seinen 1,133 Mio. Einwohnern die viertgrößte Stadt des Landes, ist auf den ersten Blick ein einziges Chaos für uns. Nahe der Moschee parken wir und gehen ein paar Schritte zur Orientierung. Ein deutschsprechender Türke bietet uns an, die Stadt zu zeigen. Eine 300 Meter lange Steinbrücke aus römischer Zeit überspannt den breiten Seyhan-Fluss. An seinem Ufer entstand in den letzten Jahren eine riesige Moschee (namens Sabanci Merkez Camii) mit 6 statt 4 Minaretts, vergleichbar mit der Blauen Moschee in Istanbul.



Tas Köprü (Steinbrücke) mit Moschee

Wir wollen uns einen Parkplatz in der Stadt suchen. Das ständige Hupen in den Straßen nervt Herbert so sehr, dass wir die Stadt fluchtartig verlassen. Die Hitze (35 Grad) tut noch ein übriges. 



endlose Weiten

Wir wollen ans Meer. Auf dem Weg Richtung Antakya finden wir kurz vor Iskenderun riesige Stahlwerke, die ihre Abgase in den Himmel blasen. Es geht vorbei an grünbewaldeten Bergen, die uns an daheim erinnern. Es schaut fast wie in den Alpen aus. Das schöne Grün kommt uns hier unten im östlichen Teil der Türkei kommt uns direkt seltsam vor. 



In den Bergen

Wir biegen ab zum Meer und fahren die Küste entlang Richtung Arsuz. Das Meer ist trüb und der Strand ist steinig und schwarz. Ein geeigneter Platz findet sich nicht so recht. Ein wenig enttäuscht übernachten wir in Arsuz. Bei einem Bummel kommen wir noch mit einem alten Türken ins Gespräch, der 6 Monate des Jahres hier verbringt, und die restliche Zeit im Winter in Stuttgart.



Kanal in Arsuz



Hauptstraße von Arsuz

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