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Dienstag, 15. Mai 2007




Rumpelwagen mit Schafen, Schutt und zwei Männern

Jetzt freuen wir uns auch wieder auf etwas Lebhaftigkeit. Es ist früh und noch nicht sehr heiß. Irgendwann haben wir zwei merkwürdige Fahrzeuge vor uns. Beladen mit Gerümpel oder Müll, dann eine Etage mit Schafen, und auf der unteren Ladefläche zwei Männer, wenn man genau hinschaut.



Promenade von Kusadasi

Zum erstenmal geraten wir in eine richtige Touristenhochburg, die zum größten Teil von Holländern und Engländern besucht wird. Die Stadt ist sehr mediterran und weitläufig, und unbestritten die wichtigste Drehscheibe des internationalen Studienreise-Tourismus in der Türkei. Von hier aus sind die antiken Stätten Ephesos, Milet, Dydimas und Prienes und noch einige andere Stätten sehr gut zu erreichen.



Taubeninsel vor Kusadasi



Fischhalle

Beim Bummel durch die Altstadt werden wir laufend von den Verkäufern angesprochen. Es nervt irgendwann ziemlich. Ständig werden wir gefragt, wo wir herkommen. Am liebsten würden wir ein Land nennen, das es gar nicht gibt, aber dann sagen wir from Moldova. In einem Teppichgeschäft halten wir uns eine Weile auf, wir wollen einmal taxieren, wie die Preise sind, da wir vielleicht einen Teppich kaufen wollen. Eine ganze Stunde lang werden Teppiche angeschleppt, obwohl wir die Farbe und Größe genau definiert haben. Es nichts passendes dabei.



den passenden Teppich finden wir nicht



Öküz Mehmet Pasha Moschee



Blick auf Kusadasi

Über einen Damm erreichen wir die Taubeninsel, auf der sich eine osmanische Burg aus dem Jahre 1834 befindet. Ein Türke will uns zu einem Bootsausflug überreden, aber wir antworten ihm, dass wir kein Geld hätten. Daraufhin sagt er,  kein Problem, wir könnten umsonst mitfahren, dafür dass ja alle anderen zahlen. Wir kommen ins Gespräch und lachen zusammen. Er erzählt uns, dass er 20 Jahre in Berlin lebte und seit 10 Jahren wieder in der Türkei ist. Er sagt uns, dass er wirklich Leute umsonst mitnehmen würde, denen er es ansähe, dass sie es sich nicht leisten könnten.



Leuchtturm der Taubeninsel

Beim Anblick des Leuchtturms geraten wir wieder einmal ins Träumen. Im Schatten von Olivenbäumen  lustwandeln wir auf der kleinen Insel. In einem Café finden wir einen Tisch mit Blick aufs Meer. Sehr lauschig. Wir haben heute keine Lust mehr weiterzufahren und übernachten auf einem Parkplatz am Rande der Stadt.



der Taubeninsel


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