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Wie habt ihr den Ausstieg finanziert

Answer

Wir haben alles verkauft. Aber nicht, um damit unser Leben auf Achse zu finanzieren.
Wir waren freiberuflich tätig und konnten von unterwegs unsere Kundschaft bedienen.
Jahrelang verließen wir also im Frühjahr unsere Wohnung und gingen auf Reisen.
Im Herbst war dann der Zwang da: Hecke schneiden, Holz für den Winter einlagern usw.
Also ging es wieder nach Hause. Letztlich waren wir nur ca. 4 Monate im Jahr in unserer Wohnung.
 
Irgendwann kam uns der Gedanke,  das ganze Jahr auf Reisen zu gehen.
Was also mit Wohnung, PKW usw. tun?. Wir entschlossen uns, alles zu verkaufen.
Den Erlös haben wir angelegt. Für alle Eventualitäten. Und für das Leben nach der Wohnmobilzeit.
 
Durch den Verkauf haben wir Kosten gespart, die sich im Rahmen von ca. 350 EUR pro Monat bewegten.
Auf der anderen Seite haben wir nun aber höhere Spritkosten, Stellplatzgebühren usw.
 
Denn eines ist uns klar: Irgendwann wollen wir mit dem Wohnmobilreisen aufhören.
Denn wir haben nun 10 Jahre Langzeiterfahrung und es wird die Zeit kommen, da man sich wieder nach einer Wohnung sehnt.
 
Für unsere Begriffe nehmen die Wohnmobile überhand. Jedes Jahr kommen neue hinzu und diese stehen dann teilweise wie die Heringe auf einem Stellplatz.
Dies wird auf Dauer nicht unser Leben sein. Die Möglichkeit, so frei zu stehen, wie wir es noch vor 3-4 Jahren konnten, wir immer geringer und die Verbote immer mehr.
 
Wenn wir dann in ein paar Jahren dem Wohnmobil Adé sagen, werden wir uns anderen Reisearten zuwenden.
Wer hindert uns z.B. daran, im Winter eine Ferienwohnung zu mieten? Diese sind dann in bestimmten Regionen schon für 300 bis 400 EUR pro Monat zu haben.
 
Auch sind wir dann ungebunden und können uns dort etwas kaufen, wo es uns gefällt. Aber bis dahin ist es noch ein wenig Zeit.
 
Nur sollte sich niemand der Illusion hingeben, dass er im Rentenalter nur noch im Wohnmobil leben will.
Jeder sollte in seiner Planung auch die Zeit nach dem Ausstieg berücksichtigen und Vorsorge dafür treffen.