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Dienstag, 11. Februar 2014



wir durchfahren Carrapateira auf dem Weg nach Praia da Bordeira

Gegen 4 Uhr morgens fängt der Sturm wieder an und rüttelt an uns. Für heute und besonders für den Nachmittag ist Wind der Stufe 5 angekündigt. Abends soll er wieder etwas nachlassen. Aber am späten Vormittag kommt Heinz zu uns und fragt, ob wir nicht ein ruhigeres Plätzchen wüssten? Sein Phoenix sei so hoch aufgebockt und würde irre schaukeln; sie würden nicht gern hier bleiben. Ansonsten könnten wir ja hier bleiben und die beiden würden sich auf den unteren Parkplatz stellen, wo es schon geschützter ist als hier oben. Große Lust auf einen Umzug haben wir zwar nicht, aber Herbert empfiehlt, dass wir alle zum Praia da Bordeira fahren, wo der Parkplatz noch viel tiefer liegt als hier. Aber erstmal müssen wir mehrere Regenschauer abwarten, bis es um 13 Uhr losgehen kann.



wir erreichen den Parkplatz von Praia da Bordeira

Das Dorf Carrapateira ist wie immer hübsch, als wir hindurchfahren. Und dann biegen wir auch schon ab zum Praia da Bordeira. Auf dem Parkplatz dort stehen vier oder fünf Wohnmobile und ein Wohnwagen mit Auto. Wir können uns der Länge nach hinstellen und sind dann wirklich windgeschützt. Es ist deutlich ruhiger hier; die Phoenixe stehen völlig still und vor allem ist hier nicht dieser Dauerkrach, den der Sturm normalerweise verursacht. Dafür, dass wir gar nicht umziehen wollten, gefällt es uns hier ausnehmend gut. Auch können wir wir die Lagune aus unserem Fenster sehen.



am Praia da Bordeira stehen wir viel windgeschützter



ein Stück des Holzstegs ist herausgerissen und liegt kopfüber auf dem Boden (ganz rechts)

Immer wieder kommen Regenschauer herunter, sodass wir eigentlich nicht davon ausgehen, heute nochmal nach draußen gehen zu können. Aber am späteren Nachmittag wird es heller, sodass wir uns alle aufrappeln. Wir können ja zumindest mal zu dem einen Holzsteg gehen, von wo aus man so weit aufs Meer hinausschauen kann. Dort angekommen, sehen wir, dass ein großes Stück vom Holzweg herausgerissen ist und etwa zwanzig Meter weiter weg kopfüber auf dem Boden liegt. Was der Sturm doch für eine Kraft hat. Dann wollen wir noch ein paar Schritte tun bis zum nächsten Holzsteg, aber dann laufen wir immer weiter und weiter und gehen schließlich die ganze Runde bis zum Abzweig nach Carrapateira hin. Kalt ist es überhaupt nicht, nur recht windig. Und die Wege sind noch ziemlich aufgeweicht vom Regen der letzten Tage. Im Dorf setzen wir uns ins Café Bravo auf dem Dorfplatz, das ja immer geöffnet ist. Wir setzen uns nach drinnen. Der Rückweg ist dann nicht mehr weit; vom Praia da Bordeira aus ist der Weg ins Dorf ja viel kürzer als vom Praia da Amado aus. Um 17:45 Uhr Ortszeit sind wir wieder daheim, und der Abend wird sehr mild. Die Nacht auch. Und vor allem windstill.



die Vegetation ist robust



der Atlantik tobt wie so oft



immer weiter laufen wir



in Carrapateira setzen wir uns ins Café Bravo

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