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Samstag, 08. Februar 2014



die Blüte dieser Agave (ist es eine?) ist besonders üppig - hier wächst eh alles sie Unkraut

Das Wetter gibt heute nicht viel her, und trotzdem wollen wir gegen halb zwölf mal losgehen in Richtung Hafen, auch wenn wir wissen, dass wir möglicherweise in den Regen kommen. Aber immer nur drinnen sitzen mag man ja auch nicht. Kaum, dass wir am Hafen angekommen sind, fängt der Regen auch schon an. Wir stellen uns unter das Dach eines baufälligen Hauses im Hafen und harren dort aus. Herbert läuft mal schnell zum Restaurante Tasca im Hafen und schaut, ob wir vielleicht dort besser aufgehoben sind, aber das Restaurant hat wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Gehen wir also wieder die vielen Stufen hinauf und kehren woanders ein. Ständig wechseln Wolken und Licht am Himmel, aber wir kommen trockenen Fußes wieder heim. Maria gibt Annette noch ein Buch zu lesen, das ihr sehr gefallen hat. Die Glasbläserin, von Petra Durst-Benning. Damit fängt Annette am Nachmittag an und schafft es immerhin bis aus Seite 112. Sie ist ja keine Schnelleserin. Am späten Nachmittag erreicht uns eine e-mail von Herberts Schwester. Post vom Landgericht Traunstein. Herbert ist als Zeuge geladen, weil die Herrschaften, die uns in 2009 den Panzer verkauft hatten und weswegen wir dreieinhalb Jahre vor Gericht gekämpft und gewonnen hatten, jetzt auch noch wegen Betrugs dran sind. Man hatte ja immer gesagt, dass man die Staatsanwaltschaft einschalten wird, wenn der Beklagte den Prozess verliert. Alle beide Eheleute sind angeklagt, nicht nur das Mistvieh (so hatte Annette den Beklagten ja immer genannt) allein. Der Termin ist auf den 20. März festgelegt, aber Herbert will sich erkundigen, ob man den nicht auf den Spätsommer verschieben kann, damit er nicht mit Flugzeug, Leihwagen, Hotelübernachtung zu tun haben muss. Und überhaupt, wer soll das alles bezahlen? Ansonsten passiert heute nicht viel. Gottlob geht so gut wie kein Sturm, nur Stufe 2; nicht der Rede wert. Für morgen ist Stufe 6-7 angekündigt; da werden wir uns wohl eine geschützteres Plätzchen suchen müssen.



wir gehen hinunter zum Hafen - Porto da Baleeira - von Sagres



bei Regen sieht alles traurig aus

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