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Mittwoch, 26. Februar 2014



wir gehen zum Leuchtturm am Cabo Sardão

Heute wollen wir also den Leuchtturm besichtigen, und die Wartezeit bis 14 Uhr vertreiben wir uns mit Lesen. Herbert liest derzeit "Herzland" von Jann Turner, und Annette liest "Blue Diary" von Alice Hoffmann. Wenn man Alice Hoffman liest, hat man das Gefühl, die Zeit würde sich verlangsamen oder ganz stehenbleiben. So, aber dann ist es 14 Uhr und wir können losgehen.



die Tür steht auf

Die Tür steht auf und so gehen wir direkt hinein in die schicke alte Eingangshalle. Alles ist original alt und gut erhalten. Der Leuchtturm ist immerhin schon 99 Jahre alt, wurde in 1915 erbaut. Aber wir sehen niemanden hier unten, und so gehen wir den langen Flur entlang bis zum Treppenhaus. Immer noch niemand zu sehen oder zu hören. Und so steigen wir die Treppen hinauf, was schnell geht, denn dieser Leuchtturm ist ja nicht besonders hoch. Wir finden uns auf einer Zwischenetage wieder, von wo aus eine Eisentreppe weiter hinaufführt. Annette wird vorgeschickt, aber die Eisentür da oben lässt sich nicht öffnen. Hier ist Schluss für uns. Wir steigen wieder hinunter.



die Eingangshalle ist doch richtig schick und feudal



am Ende des Flurs geht es zum Treppenhaus



jetzt heißt es Treppensteigen



diese Eisentreppe steigen wir hinauf, aber die Tür da oben ist verschlossen



ein Blick von der Eisentreppe herunter - alles ist original erhalten und sehr schön



wir steigen die Treppen wieder hinab

Unten angekommen, sehen wir nun jemanden im Büro sitzen und fragen ihn, ob wir mal bis ganz nach oben hinaufkönnen? Visite?, fragt er. Ja, besichtigen. Herbert steigt jetzt aber nicht nochmal hinauf; ihm wird vom gewendelten Treppenhaus immer gleich so schwummerig. Also geht Annette allein mit dem Leuchtturmwärter. Zuerst zur Kuppel, wo sich der Kristallspiegel befindet. Der Mann öffnet die Gardinen an zwei Stellen, damit Annette auch mal hinausschauen kann. Dann geht es hinunter zur Aussichtsplattform. Ach, es ist immer schön auf Leuchttürmen.



mit dem Leuchtturmwärter steigt Annette noch einmal bis ganz nach oben



am Kristallspiegel mit Blick nach draußen, nachdem der Wärter die Gardinen aufgemacht hat


 



durch die Eingangshalle verlassen wir den Leuchtturm

Wir bedanken uns beim Leuchtturmwärter und gehen dann noch ins Dorf Cavaleiro, weil es ja noch früh am Tag ist. Herbert will eigentlich, dass wir noch jetzt weiterfahren, aber Annette ist dagegen. Im Dorf gibt es dann manches nette Ferienhäuschen, auch kann man in dieser und jener Pension Zimmer mieten. Auf einer Infotafel lesen wir, dass der Leuchtturm am Cabo Sardão eine einzigartige Charakteristik hat, denn er ist verkehrt herum gebaut worden. Die Eingangstür zeigt zum Meer und der Leuchtturm zum Land. Man sagt, dass der Konstrukteur die Baupläne falsch gelesen und alles um 180° gedreht hat. -- Wir kehren dann im Café Adélia auf einen Espresso und eine Cola ein und kehren wieder heim.



in den Gassen von Cavaleiro, dem Dorf am Cabo Sardão



wir kehren ins Café Adélia ein



neben uns auf dem Tisch liegen Töpferarbeiten zum Verkauf



das Dorf ist sehr blumenreich

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