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Dienstag, 25. Februar 2014



einen Nachmittagskaffee unterm Leuchtturm

Jetzt sind wir natürlich froh, nicht nach Spanien aufgebrochen zu sein. Hier an der Westküste ist es ja doch viel schöner und abenteuerlicher. Die ganze Nacht gingen die Lichtkegel des Leuchtturms über unser Bett. Jetzt am Vormittag ist der Himmel erstmal bedeckt, aber Herbert kann eh noch nicht richtig laufen. Und sitzen schon gar nicht. Er liegt auf dem Bett und liest. Und so geht der Tag dahin bis 15 Uhr, nach dem Kaffee. Dann aber wollen wir uns doch mal aufrappeln und rausgehen.



die Klippen sind hier mächtig gewaltig

Zuerst gehen wir zum Leuchtturm; vielleicht können wir ja hinaufsteigen? Als wir an der verschlossenen Tür ziehen, kommt jemand mit einer Malerrolle und sagt uns, dass der Leuchtturm morgen - amanha - von 14 bis 16 Uhr geöffnet sei. Morgen ist Mittwoch und wir können uns erinnern, dass es vor Jahren mal geheißen hatte, dass mittwochs die Leuchttürme Portugals zu besichtigen seien. Na, bis morgen können wir schon noch warten. Schön, dass der Mann gerade da war, denn es gibt nirgends ein Schild für irgendwelche Öffnungszeiten oder so.



alles so schroff

Dann gehen wir zur Küste, die hier total wild und ungestüm ist. So schroffe Felsen überall. Ach, die Westküste ist traumhaft schön. Hier erinnern uns die Felsen und Klippen an die Halbinsel Quiberon in der Bretagne, obwohl hier alles viel rauher ist. Wir sehen einen Storch durch die Lüfte segeln; er lässt sich von der Thermik treiben und tut keinen einzigen Flügelschlag. Dann lässt er die Beine herunterhängen und setzt zur Landung auf einem der Felsen an. Was er hier wohl verloren hat? Dann sehen wir noch einen zweiten Storch auf einem Felsen stehen. Möwen gibt es hie auch welche, aber längst nicht mehr so viele wie früher.



da segelt ein Storch durch die Lüfte


 



die Westküste von Portugal mögen wir sehr

Dann sind wir wieder daheim und freuen uns darauf, dass der Leuchtturm wieder zu leuchten anfängt. Heute Abend ist das erst um 18:34 Uhr der Fall, denn die Tage werden ja nun auch immer länger. Wir könnten stundenlang auf den Kristallspiegel schauen, der sich ja recht langsam dreht. Es gibt auch wieder eine passende Fernsehsendung: Auf BR-alpha kommt "Eisbrecher vor Finnland", das passt wieder gut zu unserem Leuchtturm. Gut, dass die Abende und Nächte derzeit nicht mehr kalt sind.



Blick auf den Leuchtturm durchs Dünengras

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