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Sonntag, 09. Februar 2014



die Wellen krachen gegen die Felsen

Schon gleich am Vormittag merken wir, dass der Tag stürmisch wird. Und regnerisch. Der Heinz klopft um halb zwölf mal bei uns an und fragt, ob wir nicht schon jetzt zum Hafen fahren und uns dort hinstellen sollen? Weil der Hafen ja viel niedriger gelegen ist und es da bestimmt geschützter ist. Wir haben aber noch keine Lust und wollen erst fahren, wenn es hier nicht mehr auszuhalten ist. Herbert will auch noch ein paar Fotos machen, wenn das Meer schön wild ist. Maria und Heinz fahren dann um halb drei schon mal los. Wir beide erst um vier, und der Regen bleibt auch auf der kurzen Fahrt nicht aus. Sagres sieht richtig unheimlich aus, so ausgestorben alles; keine Menschenseele zu sehen.



wir verlassen unseren Platz an der Fortaleza von Sagres



alles ist menschenleer, als wir durch Sagres fahren



Ankunft im Hafen, wo wir die Sturmnacht ausharren wollen

Die beiden fragen uns, ob wir heute Abend wieder irgendwo essen gehen wollen? Und so laufen wir schon mal um halb fünf los um zu schauen, wo wir später einkehren können. Mittlerweile haben sich auch schon viele andere Wohnmobile in den Hafen von Sagres gestellt. Es ist dann so, dass die meisten Restaurants geschlossen sind, aber auf der Hauptstraße gibt es eines, das ansprechend aussieht und das um 18 Uhr öffnet. Die eine Stunde Wartezeit wollen wir uns im Café Baia direkt nebenan vertreiben, aber auch um 18 Uhr ist das Restaurant noch zu. Auch zwanzig Minuten später, sodass wir stattdessen ins Batedor einkehren, das sich in nächster Nähe zum Hafen befindet.



wir sind im Restaurant Batedor

Besonders warm ist es da nicht, und es sind auch nur wenige Gäste dort. Aber gottlob ist das Essen gut. Wir sitzen beisammen, während es draußen stürmt und der Regen über die Außenterrasse peitscht. Jemand nimmt die vielen Sonnenschirme herein, bevor sie wegfliegen oder zerreißen. Der Fernseher läuft und zeigt die Unwetter, die im Norden des Landes herrschen. Zum Beispiel in Foz de Douro bei Porto. Schrecklich. Da sind wir hier noch gut dran. Als wir um 21 Uhr heimgehen, haben wir ein wenig Angst, auf der steilen Treppe, die zum Hafen hinunterführt, zu verunglücken. Aber alles geht gut. Unten im Hafen ist der Sturm auch längst nicht so arg wie oben, aber dennoch bekommen wir unseren Anteil davon ab. Wie Kanonenschläge hören sich die einzelnen Böen an, die über unser Dach hinwegfegen. Wir gehen recht bald zu Bett, werden kräftig hin- und hergerüttelt. Morgen soll ja alles wieder gut und normal sein.



so ganz verschont bleiben wir auch hier unten im Hafen nicht

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