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Samstag, 10. Dezember 2016



die Störche tummeln sich an der Lagune

Wir überlegen, ob wir bleiben oder fahren sollen? Heute ist Samstag, und da kommen bestimmt noch ganz viele Wohnmobile hier an, und seien es Spanier. Außerdem kam gestern spät nachts noch dieses dicke Expeditionsmobil mit Hänger wieder zurück, das gestern Nachmittag weggefahren war. Das steht jetzt vor unserer Nase. Aber das dickste, was wir schon von mehreren Seiten gehört haben, ist, dass der große offizielle Stellplatz in der Marina von Praia da Rocha (Portimão) zugemacht hat. Per 8. Dezember. Pachtvertrag wurde nicht verlängert. Da standen über den Winter immer gut und gern 100 bis 150 Wohnmobile. Wo die jetzt alle unterkommen sollen? Wir beschließen jetzt aber doch, erstmal hierzubleiben. Die Sonne lacht, und so sind wir schon gegen 10 Uhr Ortszeit unterwegs an der Lagune. Dahinter gehen die Wellen wie wild, und der Wind, obwohl kein starker Wind geht, versprüht die Gischt von jeder Welle in Richtung Meer zurück. Das sieht toll aus von weitem. Aber erstmal bewundern wir die beiden Störche, die sich hier in der Lagune tummeln. Wie groß die Störche von nahem sind.



so stehen die Wohnmobile hier

Wir müssten barfuß durchs flache Wasser waten, um zum offenen Meer zu kommen. Das wollen wir nicht, und so kraxeln wir den Berg hinauf. Von oben aus gehen dann die Holzwege weiter. Ein starkes Schauspiel, wie die Wellen immer wieder anbrechen. In den vom Wind versprühten Wassertropfen können wir immer wieder die Farben des Regenbogens sehen. Heute ist der Atlantik ganz türkis, was er ja nicht immer ist. Wir schauen eine ganze Weile aufs Meer. Wir müssen auch daran denken, dass wir noch ins Dorf müssen, um Brot zu kaufen. Annette will von hier oben aus den Küstenwanderweg weiterlaufen und dann auf halbem Wege nach Carrapateira abbiegen. Herbert findet, dass dieser Weg unnötig weit ist. Sie soll lieber den Berg wieder hinuntergehen und dann durch die Dünen laufen wie gestern. Aber egal, Annette will jetzt nicht erst den Berg wieder hinunter. Ein Riesenumweg liegt jetzt vor ihr, aber das macht erstmal nichts. Bis sie dann die Abbiegung zum Dorf erreicht, ist sie wirklich schon arg weit gelaufen. Gottlob hat der Minimarkt Irene eine gute Auswahl an Brot, war der Weg nicht umsonst. Genau um 12 Uhr ist Annette zurück. Herbert hat schon den La Strada umgeparkt; wir stehen jetzt auf einem besseren Fleck, können jetzt draußen sitzen, aber der Himmel zieht sich zu, sodass wir schon gegen 14 Uhr nach drinnen gehen. Wir können aber trotzdem noch an der offenen Schiebetür sitzen. Wir fangen mit zwei neuen Büchern an: "Die Begnadigung" von John Grisham, und "Until I Find You" von John Irving. Über den Nachmittag wird der Platz ziemlich voll, was wir ja nie so toll finden. Aber besser wird es jetzt wohl nirgends mehr werden.



und ewig tobt das Meer





 



uff, endlich ist Carrapateira zu sehen



im Minimercado Irene gibt es alles mögliche



Brot in allen Formen da unten im Regal

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