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Mittwoch, 21. Dezember 2016



die Störche sind immer wieder eine Freude

Um 3 Uhr steht Herbert auf und schaltet die Heizung ein, weil es eine ähnlich kalte Nacht ist wie gestern. Nur 6°C an Bord. Bevor noch das Notventil öffnet und unseren Frischwassertank leert, was bei 5°C oder 3°C automatisch passieren würde. Als Annette dann um 8:10 Uhr losgeht, um ein Frühstücksbrot zu kaufen, ist es immer noch so kalt, dass sie ihren eigenen Atem sieht. Auf dem Rückweg ist es aber schon wieder richtig warm. Als sie zurück ist, ist der Frühstückstisch gedeckt, der Tee auf den Stövchen, das volle Programm. Vorgestern hatte Herbert ja nicht damit gerechnet, dass sie so schnell zurück sein würde. Der Tag ist dann ähnlich schön wie gestern. Heute erledigen wir schon mal die Weihnachtseinkäufe, also die Lebensmittel. Vorher drehen wir noch eine Runde durch Parchal, den Nachbarort von Ferragudo, ist aber nix besonderes. Kann ja nicht jeder Ort so anmutig sein wie Ferragudo. Bepackt mit drei Stoffbeuteln machen wir uns auf den Heimweg. Heute sehen wir beim Lidl mal wieder eine Plastiktüten-Überdosis. Der ganze Einkaufswagen bepackt mit Plastiktüten. Portugal soll ja laut Statistik den größten Verbrauch von Plastiktüten in ganz Europa haben (wobei das heute keine Portugiesin ist), obwohl wir auf Kreta ähnlich schlimme Auswüchse gesehen hatten. Den Nachmittag verbringen wir dann wieder bei uns am Platz. Heute Vormittag sind drei Wohnmobile abgereist, und es rücken auch keine neuen nach. Sehr gut für uns. Wir hören Radio Portimão, wo sie nur portugiesische Musik - und brasilianische Musik, also Bossa Novas - spielen. Wir sind eh hoffnungslos lusophil (portugalverliebt; kommt von Lusitania, dem römischen Namen für das heutige Portugal), da ist es uns nur recht, wenn wir nur einheimische Musik hören. Heute Abend gibt es wieder Friesentopf mit Pellkartoffeln, spartanische Kost vor den Feiertagen, wenn wieder geprasst wird. Der Himmel ist heute Abend um halb sechs Ortszeit wieder ganz rot. Man könnte jeden Tag Fotos davon machen, und man würde ihrer nie überdrüssig. Seit wir hier stehen, lassen wir sogar die Rollos an der Windschutzscheibe offen, damit wir nachts, wenn wir mal aufwachen, das beleuchtete Ferragudo sehen können.



wir laufen durch Parchal, aber der Ort ist nichts besonderes



heute erledigen wir schon mal die Weihnachtseinkäufe



Plastiktüten über Plastiktüten



im Crocante ist die Auswahl groß


 



abends um halb sechs

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