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Freitag, 16. Dezember 2016



nachdem der Regen aufgehört hat, wird es wieder hell und schön

Sturm und Regen die ganze Nacht, und auch jetzt am Morgen fegt der Sturm noch ein paar Stunden über uns hinweg. Der Regen hört gegen 11 Uhr auf und dann wird es schlagartig hell. Schön, dass wir nicht den ganzen Tag drinnen hocken müssen, auch wenn die Luft oder der immer noch anwesende Wind heute eisig kalt sind. Wir gehen irgendwann mal los nach Ferragudo und im Ort selbst geht der Wind auch nicht mehr so arg. Komisch, alle haben uns immer gesagt, dass alle Plätze rappelvoll sind mit Wohnmobilen, aber nirgends ist mal eine Menschenseele zu sehen. Alles wie ausgestorben. Wir setzen uns ins Q Café, wo wir einen Café americano und einen Galão nehmen. Herbert findet wieder ein Tomorrow-Magazin, nanu, das kommt doch nur einmal im Monat heraus. Es ist die Dezemberausgabe, aber für die Region Portimão, Alvor, Ferragudo und Carvoeiro. Das lesen wir jetzt. Es ist gemütlich hier im Glaspavillon vom Q Café, während es draußen richtig kalt ist. Es liegen auch Wolldecken aus, aber so schlimm ist es jetzt auch wieder nicht. Anschließend laufen wir noch durch Ferragudo. Die kleine Einkaufsstraße wird neu gepflastert; der Boden ist aufgerissen, aber es sieht hier nicht so wüst aus wie in Milfontes. Auf dem Heimweg schauen wir noch ins Restaurante Tok Tok, wo wir fragen, ob sie ein Grillhähnchen zum Mitnehmen für uns haben. Noch zehn Minuten, sagen sie, die Hähnchen sind schon auf dem Grill. Dazu eine Portion Pommes frites, alles für 8 EUR. Daheim sind es dann nur 21°C an Bord, da kann man mal sehen, wie kalt es draußen sein muss. Sonst haben wir bei geschlossenen Fenstern und Türen um die 27°C an Bord. Nach dem Essen läuft Annette noch zum Caritas-Laden und schaut nach Büchern. Sie reißt sich aber zusammen und nimmt nur ein einziges mit: Great Expectations, von Charles Dickens. Am Abend steht das Licht wieder so schön über Ferragudo. Dann aber wird der Himmel ganz schwarz in der Ferne; man sieht nicht mal mehr die Laternen. Als wäre Stromausfall. Dann ist alles wieder normal, aber es steht uns eine eiskalte Nacht ins Haus. Bis zum Schlafengehen heizen wir.



ein Blick auf Ferragudo



bei Ebbe fließt das ganze Wasser aus dem Rio Arade ab



wir sind im Q Café



es liegen auch Wolldecken aus



wir sitzen und lesen im Tomorrow-Magazin



das Q Café hat einen schönen Glaspavillon



dieser Gedenkanker ist von Juli 2016



keine Menschenseele auf dem Hauptplatz von Ferragudo



das Tok Tok hat diese Ecke, in der lokale Spezialitäten angeboten werden



wir warten auf das Grillhähnchen - Frango assado



am frühen Abend wird der Himmel ganz dunkel

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