d21.jpgd11.jpgd19.jpgd18.jpgd02.jpgd10.jpgd01.jpgd06.jpgd07.jpgd14.jpgd13.jpgd04.jpgd08.jpg

Donnerstag, 01. Dezember 2016



wir verlassen Porto Covo unter bedecktem Himmel

Tonnenweise kamen die Regenmassen über Nacht. Was für eine Überwinterung. Mittlerweile glauben wir, dass es kein guter Winter werden wird. Dafür ist das Wetter viel zu unbeständig. Wenn wir zurückdenken, dann war eigentlich nur der allererste Winter 2009 auf 2010 ähnlich durchwachsen. Aber wir haben immer noch die Hoffnung, dass wir uns irren. Da die Aussichten für das Wochenende auch wieder übel sind, beschließen wir, heute auf den Campingplatz in Vila Nova de Milfontes zu gehen und dort die schlechte Zeit auszusitzen. Kurz vor 8 Uhr Ortszeit geht Annette mal los zum kleinen Supermarkt, um Brot zu kaufen. Der macht aber erst um 8:30 Uhr auf. Und so läuft sie durch ganz Porto Covo, bis sie an der Markthalle einen winzigen Laden findet, der einen Sack Semmeln hat. Gottlob kam keine Regen herunter. Als wir nach dem Frühstück losfahren wollen und wir wie üblich die Gashähne schließen, hören wir ein ziemlich lautes Zischen aus diesem Unterschrank. Dort liegt auch die große Canon und sind der Mülleimer und die Elektropfanne und ein paar Schuhe und dies und das. Sind wir da irgendwo an die Gasrohre gestoßen? Es zischt wie verrückt. Wenn wir den Schrank schließen, wird das Geräusch deutlich leiser, aber immer noch gut zu hören. Es riecht aber nicht nach Gas, und die Hähne sind ja jetzt zu. Wir räumen alles aus dem Schrank, während es immer weiter zischt. Bis wir merken, dass es der kleine Weltempfänger ist, das sich wohl irgendwie eingeschaltet hat und ohne Antenne keinen Empfang hat. Puh, was für eine Erleichterung; keine Reparatur im Ausland.



jetzt wohnen wir auf dem Camp - als wir mittags losgehen, ist der Himmel blau

Wir fahren dann die paar Kilometer bis Milfontes. Unterwegs gibt es einen Campingplatz der Kette Orbitur, und in Milfontes selbst gibt es auch zwei Campingplätze. Alle drei sind geöffnet. Wir entscheiden uns für Camping Campiférias, der sehr zentral liegt und fußläufig in den Ort ist. Schade nur, dass er am Sonntag schließt bis 26. Dezember. Denn am Sonntag soll es ganz dick herunterkommen vom Himmel. Wir wollen schon fast alles rückgängig machen mit der Anmeldung, bleiben dann aber doch erstmal da. Pro Nacht zahlen wir hier 10,90 EUR inkl. Strom und Internet. Ist ja wirklich nicht teuer jetzt im Winter, und man hat viel mehr Platz als auf Stellplätzen. Die Sonne kommt sogar. Gegen Mittag gehen wir gleich mal nach Milfontes hinein; Annette hat drei Bücher zum Tauschen im Café Paparoca. Dann sehen wir, dass halb Milfontes keine Straßen mehr hat. Ist alles aufgerissen und wird neu gepflastert. Und jetzt nach dem Regen ist alles matschig. Die Geschäfte und Cafés, die an den aufgerissenen Straßen liegen, sind alle geschlossen. Na ja, im HS Hotel an der Lagune finden wir zumindest ein einziges Buch zum Tauschen. (The Girl On The Train, von Paula Hawkins.) Es ist total heiß in der Sonne. Wir kehren dann heim zum Camp, wo wir draußen sitzen können. Als Nachbarn haben wir übrigens Finnen (im Kastenwagen) und Franzosen (mit Hänger). Der Platz ist angenehm ruhig und schön gepflegt.



ein Blick auf die Lagune von Milfontes




ein Bummel durch Milfontes, da, wo die Straßen nicht aufgerissen sind



so stehen wir auf dem Camp Campiférias



unsere Tagesroute ca. 21km

back       |      next