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Montag, 07. Dezember 2015



wir verlassen Santa Luzia

Die Nacht war total milde, und jetzt sind es 17°C, die wir an Bord haben. Aber heute steht uns noch so ein Tag unter bedecktem Himmel bevor. Den könnten wir irgendwo verbringen, wo wir uns derweil mal wieder ans Stromnetz hängen. Am besten in Vila Real de Santo António, wo wir eh hinfahren und uns mal die große Weihnachtskrippe anschauen wollen. Das hatten wir noch in keinem Winter geschafft. Also packen wir am frühen Vormittag alles zusammen, verabschieden uns von Petra und Dieter, bzw. sagen einander: Bis zum nächstenmal, und sind dann weg. Die N125 ist wirklich katastrophal hier in der Ostalgarve, und überhaupt wird die Nationalstraße mittlerweile als Friedhof bezeichnet, weil so viele tödliche Unfälle passieren, seit man die Maut auf der A22, der parallel laufenden Autobahn, in 2011 eingeführt hat.



ein letzter Blick auf Tavira



im alten Hafengelände von Vila Real de Santo António ist der Stellplatz

Der Stellplatz im Hafengelände von Vila Real de Santo António ist nicht schön, aber schön zentral in der Stadt. Mei, so voll haben wir ihn ja noch nie gesehen. Dann die Verwirrung bei der Preistafel: Das Stehen kostet 4,50 EUR und Strom 2,50 EUR. Der bezieht sich aber nur auf die Zeit von 8 bis 20 Uhr. Ein Blödsinn, aber so wird das in Manta Rota auch gehandhabt. Damit die Leute nicht nachts mit Strom heizen, nehmen wir an. Jetzt stellt sich aber heraus, dass es hier nachts auch Strom gibt, von 20 bis 8 Uhr, für weitere 2,50 EUR. Also 5 EUR für einen ganzen Tag. Na ja, das nehmen wir dann halt; jetzt sind wir eh schon durch die Schranke gefahren und haben das Ticket gezogen. Wir warten dann bis 14:30 Uhr Ortszeit, bis die Krippe wieder aufmacht. In den Straßen von Santo António sieht es weihnachtlich aus; auf dem Praça Marquês de Pombal haben sie einen kleinen Weihnachtsmarkt aufgebaut. Der Eingang zur Krippe sieht auch richtig hübsch aus mit den vielen kleinen Lämpchen an der Decke. Der Eintritt kostet 50 Cents, und dann begrüßt uns eine große Landschaft mit über 4.000 Figürchen und Tieren und Häusern usw. Alles ist sehr detailverliebt, die Häuser sind beleuchtet, hier und da plätschert Wasser oder es wird gehämmert oder getöpfert oder Wäsche gewaschen oder dies oder das. Soll heißen, viele der kleinen Figuren bewegen sich. Es ist wirklich niedlich hier, und es spielt Weihnachtsmusik. Vögel fliegen am Himmel, Störche und Möwen und Adler. Wirklich schön und sehenswert. Es ist auch recht voll hier drinnen, und alles voller Spanier heute. Hier und auch in der Stadt; wir nehmen an, dass heute ein Feiertag in Spanien ist.



nachmittags gehen wir in die Stadt



Vila Real de Santo António



auf dem Praça Marquês de Pombal, wo ein kleiner Weihnachtsmarkt aufgebaut ist


 


 



der Eingang zur großen Krippe, für die die Stadt berühmt ist



alles haben sie schön aufgebaut mit viel Liebe zum Detail


 


 



wir bummeln noch ein wenig durch die Geschäfte

Anschließend bummeln wir noch ein wenig durch die Stadt und die Geschäfte, und überall wimmelt es von Spaniern. Als wir wieder am Eingang zur Krippe - Presépio Gigante - vorbeikommen, stehen die Leute Schlange, um hineinzukommen. Da hatten wir vorhin ja noch Glück. Wir setzen uns am Praça Marquês de Pombal noch ins Café Puro auf einen Cappuccino. Kalt ist es nicht, aber man meint, sich unter bedecktem Himmel wärmer anziehen zu müssen. Dann gehen wir wieder heim und essen Spinat mit Kartoffeln und Spiegelei. Irgendwie kommt kaum Strom in unsere Bordbatterien; Herbert glaubt schon, dass unser Ladegerät kaputt ist, aber später in der Nacht ist alles wieder, wie es sein muss. Ist wahrscheinlich hoffnungslos überlastet oder zu wenig Ampere pro Anschluss oder so. Wieder steht uns eine milde Nacht ins Haus.



jetzt stehen die Leute sogar Schlange, um hineinzukommen


 



ein Blick ins alte Puro Café



wir setzen uns nach draußen ins Puro Café



jetzt schnell heimwärts



so stehen die Wohnmobile hier



unsere Tagesroute ca. 23km

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