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Montag, 14. Dezember 2015



im Regen verlassen wir Monchique

Es regnet. Oder nein: es schüttet. Regen hatten wir ja lange nicht mehr. Wann eigentlich? Jetzt im nachhinein können wir nur an den einen Regentag in Costa Nova erinnern, an dem morgens ganz viele Angler mit Sack und Pack an den Strand gingen. Und an den Tag in Sítio, als wir schon dachten, unser Hochzeitstag würde mit ins Wasser fallen. Also beides im Oktober. Jetzt sitzen wir bei eingeschalteter Heizung, denn wir haben eine gigantische Luftfeuchtigkeit (80%) an Bord. Kalt ist es ansonsten nicht. Wir sitzen und warten, aber der Regen hört nicht auf. Herbert schaut sich die Wetterkarte an. Unten in Sagres und überhaupt an der Küste soll kein Regen sein. Und so fahren wir dann einfach los im Regen, so gegen halb eins. Wir wollten noch zu diesem höchstgelegenen Punkt hier - Fója auf 902m - aber das lassen wir jetzt. Wer würde schon im Regen aussteigen wollen für ein Foto? Verschwimmt doch eh alles.




jetzt müssen wir noch durch diese Nebelwand

Nach einigen Kilometern bergab wird der Regen deutlich weniger, aber jetzt müssen wir noch durch eine Nebelwand. Nebel hin oder her, die Einheimischen rasen immer so in ihren Autos. wir erreichen dann Aljezur. Unser Ziel ist ja Sagres, und so kurven wir jetzt die N120 entlang. Wir haben vor, beim Lidl in Vila do Bispo wieder alles für eine Suppe zu kaufen. Das machen wir dann auch, und kaufen auch noch Sprühsahne für den Kaffee und dies und das. Wollen uns nachher in Sagres einigeln und den heutigen Tag aussitzen. Aber als wir in Sagres ankommen, ist es weder am regnen noch ist es kalt. Auf dem Parkplatz der Fortaleza sitzen wir bei offener Schiebetür und 23°C an Bord. Die Wohnmobile stehen alle am äußeren Rand des Parkplatzes, es sind längst nicht so viele wie vor drei oder vier Wochen, als wir hier mal kurz durchgefahren sind. Annette kocht einen Kaffee und tut die Sahne obendrauf. Wir hätten ja auch einen Schuss Weinbrand mit hineintun können. Der Leuchtturm vom Cabo de São Vicente fängt um 17:15 Uhr Ortszeit an zu leuchten. Da ist es fast noch taghell, aber um 18 Uhr ist es rabenschwarz draußen. Heute Abend haben wir mal überhaupt keinen Fernsehempfang. Ansonsten war es so, dass wir verschiedene Sender wie Einsplus, Einsfestival, Arte, Phoenix nicht bekamen. Hier am E. der Welt also gar nichts. Aber macht nichts, es ist eh zu windig jetzt. Als wir zu Bett gehen, sind es immer noch 20°C an Bord.



diese neuausgebaute Straße führt nach Aljezur



Durchfahrt durch Aljezur


 



wir erreichen Carrapateira



die regennassen Eukalyptusbäume duften - da bekommt das Wort Badelandschaft eine ganz neue Bedeutung



beim Lidl in Vila do Bispo finden sich immer alle möglichen Aussteiger



Ankunft in Sagres



jetzt sind nicht so viele Wohnmobile auf dem Parkplatz der Fortaleza


 



wir machen es uns gemütlich bei Kaffee und Ministollen



unsere Tagesroute ca. 75km

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