d06.jpgd02.jpgd13.jpgd01.jpgd04.jpgd10.jpgd21.jpgd14.jpgd07.jpgd19.jpgd18.jpgd08.jpgd11.jpg

Sonntag, 13. Dezember 2015



weiter geht unsere Fahrt

Kalt war die Nacht nicht, und es lag nicht mal Nebel über dem Fluss. Aber am Morgen kommen ein paar Regentropfen herunter. Die hatten wir ja lange nicht mehr. Am späten Vormittag fahren wir weiter, und zwar in Richtung Castro Verde. Die Straßen hier im Hinterland sind viel besser als unten an der Küste, wo das Verkehrsaufkommen viel höher ist. Bis Castro Verde bekommen wir wieder viele Eukalyptusbäume zu sehen, und auch viele Storchennester, die aber fast alle leer sind. Viele große Schafherden gibt es hier. Dann, ab Castro Verde, ändert sich die Vegetation schlagartig, und es stehen überall Korkbäume. Die Schafe marschieren jetzt durch Korkbaumwälder. Immer weiter fahren wir; von Ourique aus stoßen wir auf die IC1. Jetzt sehen wir mehrere der schwarzen Schweine, die eigentlich nicht schwarz sind, sondern dunkelgrau. Sie sind richtig beweglich, klein bisschen schwerfällig. Drollig sehen sie aus. Man muss sich ja heute für jedes Tier freuen, dass draußen in der Natur leben kann.



wir erreichen den Bezirk Castro Verde



die meisten Storchennester sind aber unbewohnt



es geht in die Serra de Monchique

Wenn wir uns die Karte so anschauen, so kommen wir ja am Stausee Santa Clara vorbei. Vom Dorf Santana da Serra müsste es doch abgehen zum Stausee? Aber da kommt keine einzige Beschilderung, und so lassen wir das lieber bleiben und fahren weiter. In São Marcos da Serra biegen wir dann ab nach Monchique. Jetzt hat uns die Algarve auch wieder. Es geht durch die Serra de Monchique, das Gebirge, und die Landschaft ist wirklich schön hier. Es ist aber auch ganz schön windig und nicht gerade warm draußen. Wir kurven so dahin, bis wir Monchique erreichen, stellen uns auf einen Parkplatz in der Nähe der Feuerwehr und gehen dann mal in den Ort. Wir müssen uns warm anziehen, uns es ist ziemlich klamm hier oben. Vielleicht können wir ja irgendwo essen gehen? Es bleibt dann eigentlich nur das Restaurant am Marktplatz, wo wir Toast und Pommes Frites essen. Alles ist irgendwie trostlos jetzt. Auf dem Heimweg laufen wir an einer alten Frau vorbei, die mit einem kleinen Marktstand auf dem Fußweg steht. Weißkohl und Artischocken, aber auf den zweiten Blick auch Orangen und Mandarinen. Arme Frau, so in der Kälte, und wir sind schon an ihr vorbei, als wir kurzerhand umkehren und ihr ein paar Mandarinen abkaufen wollen. Als gute Geste. Als sie jetzt anfängt, die Waagschalen und Gewichte auszupacken, merken wir, dass wir ihre allererste Kundschaft des Tages sind. Für die 2kg Clementinas sind 2 EUR zu zahlen. Schade, dass wir nur 2,50 EUR in Hartgeld einstecken haben; wir hätten ihr sonst noch mehr gegeben. Daheim müssen wir zwar nicht die Heizung einschalten, aber so richtig wohl fühlen wir uns heute Abend nicht. Wir gehen früh zu Bett.



Ankunft in Monchique



wir gehen mal in den Ort



schöne Skulpturen gibt es in den Straßen von Monchique


 


 



da hinten, in den weißen Kasten, kehren wir ein



wir wollen nur Toast essen



heute ist alles so trostlos



bei der Frau kaufen wir noch Clementinen, damit sie überhaupt etwas verkauft



wir stehen auf einem Parkplatz in der Nähe der Feuerwehr; hier drehen auch die Linienbusse



unsere Tagesroute ca. 123km

back       |      next