d11.jpgd01.jpgd07.jpgd14.jpgd18.jpgd08.jpgd13.jpgd02.jpgd06.jpgd21.jpgd19.jpgd04.jpgd10.jpg

Montag, 21. Dezember 2015



wir sind bei der Autowäsche in Ferragudo

Nur 10°C an Bord, als wir aufwachen. Was für ein Unterschied zu den vergangenen Tagen und Nächten. Aber die Sonne lacht heute wieder, als hätte es den gestrigen Regentag gar nicht gegeben. Bis Weihnachten ist es jetzt nicht mehr lang, und über die Feiertage wollen wir auf einem Stellplatz am Stromnetz hängen, mit allem drum und dran, uns nicht einschränken müssen. Bis dahin aber können wir ja noch irgendwo autark sein. Am späten Vormittag fahren wir los. Wir wollen heute nochmal einen Versuch starten, im A Palmeira in Estômbar essen zu gehen. Und weil wir auf diese Weise über Ferragudo fahren, können wir noch schnell zur Autowäsche. Man glaubt ja nicht, wie das Fahrzeug aussieht nach dem gestrigen Regen. Dann sind wir in Estômbar. Das Essen ist gut, alles bodenständig und rustikal; wir fühlen uns wie in Griechenland oder so. Aber vielleicht doch nicht so das richtige für uns; alles hätte ruhig etwas ansprechender sein können.



heute gehen wir im A Palmeira (Die Palme) in Estômbar essen



noch sind alle Tische leer, aber dann kommen die Gäste



das Essen ist gutbürgerlich

Wir überlegen, wo wir hinfahren könnten. Wo wir bleiben können. Vielleicht hinten bei der Festung von Ferragudo, oder in Praia da Marinha? Wir durchfahren Ferragudo und dann sehen wir, dass auf der Wiese so gut wie kein Wohnmobil steht. Richtig eigenartig zu gestern, als hier alles voll war. Hatten wir ja von drüben, von der Marina aus, gesehen. Jetzt ist hier am Ufer niemand. Es ist ein richtiges kleines Paradies so ohne irgendjemanden. Da bleiben wir natürlich hier. Herbert holt die Stühle heraus und dann, egal wie tief die Sonne heute am kürzesten Tag des Jahres steht, steckt er wieder nur in Badehose und Gummilatschen. Was für ein Wetter und was für ein Winter. Der beste, den wir in sieben Jahren hatten. Am späten Nachmittag trudeln noch ein paar Wohnmobile ein, vielleicht drei oder vier. Ansonsten bleibt es hier richtig leer im Vergleich zu sonst. Abends verschwindet die Sonne schnell und dann wird es kalt. Bestimmt steht uns wieder eine kalte Nacht ins Haus.



auf der Wiese von Ferragudo steht jetzt fast kein Wohnmobil direkt am Ufer vom Río Arade



es ist schön, so ganz allein



abends kommt ein güldenes Licht


 


 



unsere Tagesroute ca. 10km

back       |      next