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Montag, 28. Dezember 2015



ein letzter Blick auf Olvera beim Verlassen

Der Vollmond stand genau über unserem Dachfenster. Wir hatten mit einer bitterkalten Nacht gerechnet, hatten uns die Wolldecken schon bereitgelegt, aber dann sind es 13°C, die wir morgens an Bord haben. Und eine Luftfeuchtigkeit von nur 55%. Sonst waren es oft so 75% bis 80%. Die Frontscheibe, als wir die Rollos öffnen, ist ganz trocken. Sonst musste Annette immer ganz viel wischen und den Lappen drei- oder viermal auswringen. Aber es geht ein ziemlicher Wind. Nach dem Frühstück fahren wir los nach Arcos de la Frontera. Die Landschaft ist wirklich schön, aber ab Villamartín wird sie recht kahl. Als wir Arcos de la Frontera erreichen, stellen wir uns auf einen Parkplatz unterhalb der Altstadt.



es geht durch herrliche Landschaft


 


 



wir erreichen unser Ziel - Arcos de la Frontera



hoch hinauf geht es zur Altstadt

Die Stadt klebt an einem Felsrücken, das heißt, wir müssen hinaufkraxeln in die Altstadt. Als der Altstadtkern erreicht ist, geht es durch enge und steile Gassen und an weißgetünchten Häusern vorbei. Und doch fahren Autos durch die Straßen hier oben, was sehr schade und störend ist. Wir können gar nicht entspannt hier herumwandeln. Es gibt zwei Aussichtspunkte hier oben, und der auf dem Plaza del Cabildo bietet den schöneren Ausblick. Auf eine Flussschleife, die sich durchs Tal windet. Es gibt viele kleine Tavernen hier oben, und viele der alten Häuser haben diesen typisch maurischen Charakter mit ihren bunten Kacheln und prächtigen Eingängen. Wir halten uns eine ganze Zeit hier oben auf und kehren dann zur Unterstadt zurück. Da wir nicht auf dem Parkplatz übernachten und auch nicht gern morgen auf der Piste sein wollen, fahren wir gleich noch weiter nach Sanlúcar de Barrameda, wo es einen tollen Platz für die Wohnmobilisten geben soll. Es ist auch erst halb drei. Also rauf auf die Autobahn und los.



da unten auf dem Parkplatz steht unser La Strada



alle Straßen sind hier steil



durch das Tor hindurch und dann beginnt die Altstadt



überall die alte maurische Pracht



es gibt diverse Tavernen hier oben



ein Blick auf die Kirche San Pedro



die meisten Wege sind schmal



ein Blick vom Balcón de Arcos hinunter



gefangengehaltene Eulen und Papageien und so weiter am Aussichtspunkt



so sieht das Umland aus



ein Blick auf die Basilika Santa Maria hoch oben über der Stadt


 


 



wir wandeln überall entlang



hier ein weiterer Aussichtspunkt bzw. Mirador


 


 



so zwischen den Jahren ist immer wenig los


 



wir steigen hinunter zur Neustadt



weiter geht unsere Fahrt nach Sanlúcar de Barrameda

Das Wetter wird schlechter, als wir Sanlúcar erreichen. Wir halten noch bei Maxi Día, wo wir uns eine Tortilla kaufen. Später wollen wir uns nur noch an Bord einigeln. Der Platz ist dann ein großer Parkplatz direkt an der Promenade am Meer, und es stehen bestimmt 50 Wohnmobile hier. Die Lage ist toll. Später schauen wir uns auch etwas hier um und gehen abends im Dunkeln über die Promenade. Der Wind ist jetzt sehr milde und warm. Ach ja, hier haben wir es ganz gut angetroffen; hier werden wir wohl über Silvester bleiben. Und sogar Internet haben wir hier: eine Woche für 5 Euros. Und sogar eine Ver- und Entsorgungsstelle gibt es hier, was wollen wir also mehr? In der Nacht hören wir das Meer rauschen.



der Parkplatz in Sanlúcar liegt direkt an der Strandpromenade - wo die Fahnen wehen, ist schon der Atlantik



unsere Tagesroute ca. 126km

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