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Sonntag, 27. Dezember 2015



ein letzter Blick auf Castro Marim - sie haben da oben eine Szene aus dem Morgenland (rechts vor der weißen Wand)

Das Abschiedsgeschenk der Algarve an uns ist, dass gleich am Morgen wieder so ein schönes helles Licht kommt. Die letzten beiden Tage waren nicht so gut, da hatte die Sonne immer etwas auf sich warten lassen. Bevor wir letzt endgültig losfahren, leeren wir noch die Kassette und fahren kurz noch einmal nach Vila Real de Santo António, um beim Lidl ein Brot zu kaufen. Dann geht es in Richtung Espanha über die schöne Brücke, die über den Río Guadiana geht und sofort wird die Straße deutlich besser. Auf spanischer Seite tanken wir dann für 0,96 EUR / Liter Diesel. In Portugal lagen die Dieselpreise so um 1 EUR bis 1,09 EUR. Zuletzt hatten wir für 1,04 EUR/L getankt, aber das ist schon lange her. Wir rollen dann schön dahin auf der A49 in Richtung Sevilla. Es geht an Olivenhainen und Korkeichen und Pinien vorbei; die Landschaft ist immer schön in Spanien.



Adeus Algarve - Adeus Portugal



ein letzter Blick auf den Río Guadiana, den Grenzfluss



das sind die Spritpreise in Spanien



erst noch die Scheibe putzen



das Großstadtgetriebe von Sevilla wartet auf uns



Durchfahrt durch Sevilla - es geht am Goldenen Turm vorbei

Dann kommt das Großstadtgetriebe von Sevilla. Wir fahren mitten durch die Stadt, immer geradeaus. Es ist erstaunlich, wieviel Leute in der Stadt unterwegs sind. Aber es ist Sonntag und dann noch das tolle Wetter dazu. In Sevilla waren wir schon zwei- oder dreimal, eine wunderbare Stadt, aber heute fahren wir nur durch. Irgendwann stoßen wir auf die A92 in Richtung Granada und rollen immer weiter in Richtung Osten. Die Ausfahrt Arahal ist unsere, und dann geht es 16 Kilometer lang auf Waschbrettpiste. Oh Gott, das ist ja schlimmer als drüben in Portugal. Es wird bald wieder besser, und die Landschaft wird immer hübscher hier an den Ausläufern der Sierra de Grazalema. Unser Ziel ist Olvera, wo Annette gern ihren Geburtstag verbringen würde. Aber dann sehen wir schon von oben, von der Landstraße her, dass der Stellplatz wohl irgendwie gesperrt sein muss. Es steht nur ein einziges Wohnmobil da unten, aber nicht auf dem Stellplatz, sondern davor. Als wir unten ankommen, hängt eine Kette vor der Einfahrt. Wasser und Strom sind abgestellt. Na gut, damit hatten wir gerechnet, dass alles abgestellt ist, aber dass man nicht mal mehr hier stehen kann? Die Nacht würde jetzt übrigens 7 EUR kosten, nicht mehr 5 EUR. Wir stellen uns also auch vor den Stellplatz und überlegen, was wir tun sollen? Weiterfahren wollen wir jetzt nicht mehr, und an den Geburtstag ist auch nicht mehr zu denken. Dafür stehen wir hier zu schlecht. Es ist auch ganz schön kalt hier oben auf gut 500m. Werden wir also morgen weiterziehen zu einem anderen der "Weißen Dörfer Andalusiens". Jetzt igeln wir uns an Bord ein, während draußen ein ziemlicher Wind geht. Schade, aber seit ein paar Tagen ist da irgendwie der Wurm drin bei uns; nirgends kommen wir zu Ruhe. Wie froh wir sind, dass wir die Wohnung im Rücken haben und nicht wieder den Januar und Februar und März irgendwo ausharren müssen.



Sevilla ist eine feine Stadt


 



immer geradeaus geht es für uns durch Sevilla



jetzt haben wir 16km Waschbrettpiste vor uns



die Landschaft ist herrlich hier in der Sierra de Grazalema



Ankunft in Olvera - jetzt geht es steil bergab zum Stellplatz



der Stellplatz von Olvera ist mit einer Kette verhängt



so schön ist es hier am Stellplatz


 



wir müssen vor dem neuen Holzzaun stehen und übernachten



unsere Tagesroute ca. 266km

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