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Montag, 15. Dezember 2014



wir sind lieber etwas zu früh beim Waschsalon in der Marina

Am Morgen ist es klirrend kalt, und dann noch der Fahrtwind auf der Yamaha. Wir stecken in unseren dicken Winterjacken, und dann kommen sie wenigstens einmal im Jahr zum Einsatz. Als wir gegen 8:45 Uhr am Waschsalon ankommen, sind schon zwei Frauen mit drei Taschen da. Na, zumindest kommen wir beim ersten Durchgang gleich dran. Herbert läuft dann gleich mit der Kamera durch die Marina, und jetzt am Morgen ist das Licht wieder so herrlich. Als die Wäsche dann in zwei Maschinen ist - Weiß- und Buntwäsche - überlegen wir, ob wir heimfahren und dort die Wartezeit von einer Stunde verbringen sollen? Aber dann gehen wir in das runde gelbe Haus der Rezeption der Marina, wo es eine kleine Sitzecke gibt. Dort trinken wir uns einen Cappuccino und eine Chocolata Forte und später noch einen Moccacino vom Automaten, aber alles schmeckt wie heiße Schokolade. Ein paar Bücher zum Tauschen liegen hier auch aus. In allen möglichen Sprachen, und sei es polnisch.


 



wir nehmen eine große und eine kleine Maschine in Beschlag



das Licht ist morgens immer so schön



hier, in der Rezeption der Marina, wollen wir uns die Wartezeit vertreiben



deren Eingangsbereich



eine kleine Bücherecke haben sie hier auch



wir trinken uns drei Heißgetränke, die alle wie Chocolata quente - heiße Schokolade - schmecken

Als wir mit der Wäsche wieder heimfahren, ist es schon deutlich wärmer geworden. Herbert stellt den Wäscheständer heraus, Annette fängt mit dem Aufhängen der Wäsche an, als plötzlich der Yüksel, der Mann von gestern auf der Promenade, bei uns auftaucht. Er sagt, dass er sich für sein gestriges Benehmen entschuldigen müsse. Es wäre eigentlich gar nicht seine Art, fremde Leute einfach so anzusprechen. Wir beruhigen ihn, dass wir einander ansonsten ja nie kennengelernt hätten, und dass es uns hin und wieder passiert, dass uns die Leute von der Webseite her kennen würden. Er bleibt dann bestimmt anderthalb Stunden bei uns in der Sonne sitzen. Längst hängt die Wäsche zum Trocknen. Gegen halb zwölf sind wir wieder allein, haben ein spätes Frühstück und fahren dann los zum Continente, um neues Guthaben fürs Internet zu kaufen. Dieses tolle Angebot - 10GB für 30 Tage für 9,90 EUR - hat MEO im Dezember-Katalog nicht mehr. Und so wollen wir jetzt regulär 15GB für 30 Tage für 30 EUR kaufen. Aber der junge Verkäufer sagt uns, dass es das Sonderangebot immer noch gäbe. Dann kaufen wir natürlich das. Als wir wieder daheim sind, nimmt Annette peu à peu die Wäsche vom Ständer. Wir können auch noch eine ganze Weile draußen sitzen. Der Parkplatz hier ist nun sehr voll, und wir hören alle möglichen Sprachen aller möglichen Nachbarn. Engländer und Holländer sind aber in der Überzahl.



kaum sind wir wieder daheim, kommt Yüksel zu Besuch



nachmittags bei MEO, wo wir neues Internet kaufen

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