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Samstag, 06. Dezember 2014



in Portimão geht es nur mühsam an einer Baustelle vorbei

Puh, die Nacht war empfindlich kalt, sodass wir am Morgen wieder richtig doll einheizen müssen. So wie gestern und vorgestern auch. Für heute haben wir uns überlegt, mal wieder zum ABC - dem Algarve Book Cellar - in Carvoeiro zu fahren und unsere ausgelesenen Bücher zu tauschen. Es sind dann immerhin 23 Stück, als wir gegen halb elf Ortszeit losfahren. Wie mühsam es durch Portimão geht, wo eine der Durchfahrtsstraßen neu geteert wird. Aber dann ist es geschafft; wir fahren über den Rio Arade und erreichen Ferragudo. Auf jedem der alten hohen Industrieschlote ist ein bewohntes Storchennest, und es ist immer so eine Freude, die Störche zu sehen. In Ferragudo ist an diesem Wochenende Weihnachtsmarkt, da können wir auf dem Rückweg mal anhalten.



über den Rio Arade geht es

Die Fotobatterie ist leer und muss ausgetauscht werden, aber die Connie, die Canon Ixus, spinnt heute immerzu und sagt: "Wechseln Sie den Akku". Mal macht sie ein Foto, mal nicht. Nach kurzer Fahrt erreichen wir das ABC in Carvoeiro. Man kann ja wirklich nicht mehr treten im Bücherladen, so übervoll ist alles von Büchern. Herbert hört nach kurzem Blick in den Raum mit den deutschen Büchern auf mit der Suche, aber Annette findet ein paar schöne Bücher. Auch mit der Hilfe von Mr Raymond C., dem Besitzer. Von unseren 23 Büchern nimmt er 19 Stück und zahlt uns dafür 32 EUR. Für dieses Geld nehmen wir 7 Bücher mit, darunter zwei von John Irving; den allerersten Teil der Harry Potter Serie, "Harry Potter and the Philosopher's Stone"; "The Cuckoo's Calling" von J.K. Rowling alias Robert Galbraith; und noch drei andere Bücher. Hach herrlich. Annette freut sich total über die Ausbeute.



Ankunft in Carvoeiro



wir sind im ABC, dem Algarve Book Cellar, wo es in jedem Jahr chaotischer aussieht



jetzt fahren wir auf der Küstenstraße

Jetzt wollen wir noch ein wenig die Küste entlangfahren. Wir landen nach ein paar Kilometern an einer schön gelegenen Bucht. Die Häuser hier gehören alle noch zu Carvoeiro und haben eine sehr elegante und begehrte Lage. Man hat hier eine tolle Treppe angelegt, die hinunter zur Strandbucht führt. Mittlerweile ist es in der Sonne auch richtig schön warm, ansonsten ist es der kälteste Tag bisher. Wir fahren dann ein paar Meter weiter und landen oberhalb der Hauptstrandbucht von Carvoeiro. Wie türkis das Meer hier aussieht. Hier oben könnten wir schon gern ein Häuschen haben, oder wenigstens zur Überwinterung. Dann machen wir uns auf den Rückweg nach Ferragudo.



hier haben sie eine schöne Treppe gebaut, die bis hinunter zur Badebucht führt



in der Sonne ist es wieder herrlich warm



Herbert ohne Jacke



auch die Möwe posiert fürs Foto



ein Blick auf die Hauptbadebucht von Carvoeiro


 



es geht wieder hinunter und hinein nach Carvoeiro



Ankunft in Ferragudo beim Weihnachtsmarkt

Der kleine Weihnachtsmarkt bzw. Feira de Natal bzw. Christmas Fair liegt dann direkt am Flussufer und hat neben Kuchen- und Glühweinständen auch ein paar Stände mit Kunsthandwerk und schönem Schmuck. Zwei junge Leute auf einer Bühne spielen Saxophone; ein paar Weihnachtslieder wie Happy Xmas (Was is Over) oder Frosty the Snowman. Die beiden sind richtig gut und über Lautsprecher hören wir deren Musik im ganzen Ort. Sieben Euros geben wir auf dem Markt aus und laufen noch durch die schmale alte Hauptstraße von Ferragudo, der Rua Vasco da Gama. Hier und da geht es weihnachtlich zu und ist so schön heimelig.



sie haben ein paar Stände aufgebaut, wo sie Kunstgewerbe und Schmuck verkaufen



die beiden machen tolle Musik mit ihren Saxophonen



es wird viel mit Kork gearbeitet



bei den Mädels kaufen wir ein paar Stück Kuchen



ein Blick auf den Hauptplatz von Ferragudo


 



auf der Rua Vasco da Gama



die Weihnachtssterne sind natürlich alle echt



es weihnachtet schon ein wenig



die Betty soll verkauft werden



von hier aus mögen wir Ferragudo immer ganz besonders

Wir laufen dann noch auf die andere Seite des Flusses, von wo aus der Blick auf Ferragudo immer so sehenswert ist. Hier stehen auch ein paar Wohnmobile, und wir überlegen, ob wir uns hier auch mal wieder hinstellen sollen? Dann fahren wir heim. Es ist viertel vor zwei Ortszeit. Huch, was ist das? Eine Tüte hängt an einem unserer Außenspiegel. Darin sind zwei Nikoläuse. Na, da können wir uns denken, von wem die sind. Von Rosi und Manfred. Ihnen hatten wir heute früh ein paar Zeilen geschrieben zum Nikolaus und sie gefragt, ob es ihnen in diesem Winter auch auffällt, dass überall so wenig los ist. Dass heuer nicht mal mehr der Nikolaus kommt. Im letzten Jahr kam er ja noch, obwohl wir da ganz schwer die beiden im Verdacht hatten. Es ist eine schöne Überraschung von Rosi und Manfred und schade, dass wir einander verpasst haben. Die beiden wohnen derzeit in Silves und sind ja auch schon seit Wochen in Portugal. Vom Norden her reingekommen. Nun rücken wir immer näher aneinander heran, und Heiligabend und Weihnachten wollen wir wieder gemeinsam verbringen. Jetzt setzen wir uns nach draußen bei einer Tasse Kaffee. Annette blättert in den sieben Büchern. Um halb fünf gehen wir an Bord, schließen die Tür, damit die Wärme drinnen bleibt. Eine kalte Nacht steht uns bevor. Abends schauen wir auf NDR die Hape Kerkeling Sendung.


 



wieder geht es über den Rio Arade auf unserem Heimweg


 



wir fahren durch eine der Geschäftsstraßen von Portimão

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