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Montag, 01. Dezember 2014



ein Blick auf den offiziellen Stellplatz neben der Marina von Praia da Rocha

Heute früh müssen wir die Heizung mal wieder einschalten bei nur 16°C. So kalt war es ja lange nicht mehr, denn Regennächte sind in der Regel eher mild. Jetzt hat Herbert auch das Gefühl, dass er was ausbrütet, aber dennoch will er heute die große Runde gehen. Von unserem Platz aus zur Marina und von dort aus zum Hafen von Portimão und zur Uferpromenade und durch die Stadt und irgendwann auch wieder zurück. Ob wir uns da nicht übernehmen? Bei der Marina bzw. am Stellplatz sehen wir die beiden Leute aus Kleve - Heinz und Maria, die gerade beim Wassertanken anstehen. Sie erzählen uns, dass es auch manchmal Streit gibt auf dem Stellplatz. Streit um die besten Plätze. Ein Holländer soll einen Franzosen weggeekelt haben wollen von dessen Platz, dann kam es wohl auch zu Handgreiflichkeiten, bis schließlich die Polizei geholt wurde. Puh, da haben wir es auf unserem kleinen Platz aber besser, wo wir viel weniger Nachbarn haben. Derzeit sind es 3 Wohnmobile aus Holland, 2 portugiesische, 1 weiteres aus Deutschland, 1 Finne und 1 Schotte. Eine bunte Mischung, und besonders abends ist es immer sehr ruhig hier bei uns.



wir laufen durch die Marina



das gelbe Gebäude ist die Rezeption der Marina und nebenan ist der Waschsalon

So, jetzt haben uns die beiden so lange aufgehalten, jetzt müssen wir aber weitergehen, sonst tun uns die Füße weh. Es wurde auch schon wieder viel zu heiß in der Sonne. Durch die Marina gehen wir, die uns wie immer sehr gefällt. Dann an verschiedenen Brachflächen vorbei, bis wir am Hafen von Portimão - Porto de Portimão - ankommen. Es scheint, als wäre der Betrieb dort nicht gänzlich eingestellt wie in den vergangenen Jahren. Ruckzuck sind wir dann an der Uferpromenade, wo wir uns auf eine der Bänke setzen und auf den Rio Arade schauen. Die Storchennester rings umher sind alle bewohnt, aber es ist nur jeweils ein Storch im Nest. Vielleicht sind die Storchenfrauen ja gerade bei der Gymnastik?



Ankunft in Portimão



wir laufen um das Museumsgebäude herum



hier wurden früher die Sardinenkörbe angelandet (an den Haken am Laufband)


 



auf dem Kran, auf dem Schlot - überall sind Storchennester



hier sitzen wir für eine Weile und schauen aufs Wasser



ein Engel aus Plastikflaschen am Wasserwerk von Portimão

In die Stadt wollen wir jetzt nicht mehr gehen, sondern nur noch zum Continente und beim Aldi Schwarzbrot kaufen. Wir kommen am Wasserwerk von Portimão vorbei, wo das Wasser in mehreren Brunnen plätschert. Auch haben sie dort einen Engel aus Plastikflaschen gebaut und aufgestellt. Dann sind wir im Continente, und Annette hat solchen Hunger, dass sie unbedingt etwas essen will. Wir landen in der Burger Ranch, aber wir wären besser in ein richtiges Restaurant gegangen. Na ja. Schwarzbrot bekommen wir am frühen Nachmittag dann auch noch; das hätten wir nicht gedacht. Dann machen wir uns auf den Heimweg, die Westen unterm Arm. Daheim können wir wie immer noch eine ganze Weile, bis halb fünf Ortszeit, draußen sitzen. Der Herbert wie immer in kurzen Hosen. Heute Abend hören wir die Grillen zirpen, was total komisch ist im Dezember. Und ob man es glaubt oder nicht, aber wir haben noch immer mit Mücken zu kämpfen, die, wenn man sie erschlägt, ganz blutig sind. Heute Abend ist der Himmel ganz dunkelblau, was auf den Fotos aber nicht so richtig zur Geltung kommt.



am Wasserwerk gibt es mehrere schöne Brunnen



und noch ein Brunnen



im Continente, auf der oberen Etage, essen wir bei der Burger Ranch



den Nachmittag verbringen wir wie fast immer draußen



abends wird der Himmel dunkelblau, auch wenn man es auf dem Foto nicht so sieht

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