d14.jpgd01.jpgd18.jpgd13.jpgd07.jpgd08.jpgd04.jpgd06.jpgd10.jpgd21.jpgd02.jpgd19.jpgd11.jpg

Dienstag, 23. Dezember 2014



auf der Fahrt nach Portimão

Wir müssen schon wieder zum Cyber Café und ein Dokument ausdrucken lassen. Diesmal geht es um unser Grundstück in Sachsen. Wir mögen bitte unsere Zustimmung geben zwecks einer Eintragung von Leitungsrechten zugunsten der Versorgungsbetriebe. Man will, angrenzend an unser Grundstück, vier Eigenheime bauen. Ein örtlicher Makler hatte uns angeschrieben und will wohl auch gern unser Grundstück kaufen. (Zufällig waren es im November genau 10 Jahre, dass wir dieses Grundstück besitzen.) Und wenn wir nun schon unterwegs sind, können wir auch gleich noch einen Stadtbummel durch Portimão machen. Rosi und Manfred nehmen wir auch mit. Heute ist auch mehr los in den Straßen als sonst; es ist aber natürlich kein Vergleich zu Deutschland, wo man einen Tag vor Weihnachten bestimmt im totalen Kaufrausch und -stress steckt.


 



es ist immer schön, wenn die Brunnen eingeschaltet sind



die Weihnachtskrippe haben sie auch wieder aufgebaut

Annette kauft eine Tischdecke von 1x1m, ein Maß, das man selten findet. Sie haben hier in Portugal immer so schöne Tischwäsche in den Geschäften, und die Sachen werden tatsächlich hier im Land hergestellt, nicht in China. Durch die Rua Vasco da Gama bummeln wir bis zur Krippe, die wir noch aus dem letzten Jahr kennen. Dann kehren wir um, sind schon fast wieder bei den Motorrollern, als wir beschließen, noch auf einen Kaffee ins über 90 Jahre alte Café namens Casa Inglesa einzukehren. Fast wären wir in der neuen Tapas-Bar gelandet. Wir setzen uns nach drinnen, weil es den Frauen zu kalt ist und die ollen Holzstühle draußen zu unbequem sind. Oben im Café haben sie einen schönen Raum, der den Charme eines alten Kaffeehauses hat. Das mögen wir an Portugal ja immer so sehr.


 



Ob es für die beiden auch etwas zu Weihnachten gibt?



im Café Casa Inglesa setzen wir uns ins Obergeschoss

Zum Schluss fahren wir noch zum Aldi; wir brauchen eigentlich nichts, aber irgendwie kauft man dann ja doch immer noch dieses und jenes. Dann geht es wieder über die alte Brücke und heimwärts. Der Nachmittag ist noch schön zum Draußensitzen. Herbert lässt zwei Dosen Radler springen, die wir noch aus Spanien haben. Später, als es kalt genug ist, gehen wir auf Glühwein über, die Rosi und Manfred aus Deutschland mitgebracht haben. Es ist sehr gemütlich; ein kleiner Kocher steht auf dem Tisch und noch dies und das zum Knabbern. Später auch Kerzen. Wir hatten schon kältere Abende, oder ist es der Glühwein, der uns so einheizt? Nach zwei Flaschen hören wir auf, oder sind es drei? Es ist ein herrliches Plätzchen, das wir hier am Rio Arade haben. Wir müssen es uns immer wieder bewusst machen, wir gut wir es doch haben. Um halb acht bzw. halb sieben beenden wir unser Zusammensein und gehen an Bord und auch recht bald zu Bett.



wir sind wieder daheim angekommen



es ist ein sensationeller Platz, den wir hier haben - jetzt kann Weihnachten kommen



wir sitzen bei Glühwein



völlig entspannt nach der 2. Flasche Glühwein


 

back       |      next