d04.jpgd01.jpgd06.jpgd07.jpgd18.jpgd10.jpgd14.jpgd19.jpgd08.jpgd02.jpgd21.jpgd13.jpgd11.jpg

Freitag, 12. Dezember 2014



heute gehen wir in westlicher Richtung zum Praia do Vau

Heute ist die Sonne gleich am frühen Vormittag wieder da. Wir wollen uns mal auf eine Wanderung die Steilküste entlang begeben, und zwar in westlicher Richtung von hier. Zum Praia do Vau. Aber kurz nachdem wir losgehen, sehen wir erstmal einen alten Setra-Kässbohrer Bus aus dem Jahre 1964 auf einem der Parkplätze anrollen. Er war mal ein kleiner Reisebus für 24 Personen, der dann aber zu einem Wohnmobil umgebaut wurde. Die Besitzer steigen gerade aus, und so können wir noch ein wenig mit ihnen reden. Sie sind auf dem Weg nach Marokko und auch schon jahrelang unterwegs. Im Innern ist der Bus total knuddelig, und uns gefällt vor allem das altmodische Armaturenbrett mit den vielen Kippschaltern und Hebeln. Richtig putzig, der kleine Bus und hübsch anzuschauen von allen Seiten.



der Fotograf hält sich bereit



dieser schöne Setra Kässbohrer von 1964 kommt gerade angerollt



alles ist so putzig drinnen



wir bleiben oben an der Steilküste

Dann laufen wir weiter. Hier waren wir vor zwei oder drei Jahren schon einmal. Sie haben hier oben die Wege schön begrenzt mit Holz, damit niemand hinunterfällt. Wie spektakulär die Ausblicke auf die gelben berühmten Felsen der Algarve doch sind. Von der Sonne werden sie so schön angestrahlt und leuchten richtig. Es geht überhaupt kein Wind, und ruckzuck erreichen wir die kleine Strandbucht von Praia do Vau. Jetzt kehren wir aber erstmal auf einen Kaffee in die Bar Pai Tomás ein; ein runder Pavillon, dessen Wände komplett aus Glas sind. Jemand am Nebentisch raucht eine Zigarre, und der Geruch erinnert Annette immer an ihren Vater. Hach, wie schön wir hier auf der Terrasse sitzen. Und wie der Atlantik tobt, obwohl es doch so windstill ist. Ein Getöse ist das.



alles haben sie toll angelegt und mit Holzbrüstungen versehen



jetzt erstmal einen Kaffee im Pavillon Pai Tomás



man sitzt hier so herrlich



diesen Ausblick haben wir vom Pavillon aus



jetzt sind wir am Strand - Blick auf den runden Pavillon Pai Tomás

Im winzig kleinen Ort selbst ist kaum etwas los. Wir gehen dann direkt an den Strand. Im weichen Sand läuft es sich natürlich schlecht, aber im feuchten geht es schon gleich viel besser. Ob wohl gerade der Höchststand der Flut erreicht ist? Wir glauben, dass das Wasser jetzt peu à peu zurückgeht. Wir laufen und laufen, kommen auch mal an Stellen, wo wir schnell an den Felsen vorbeischlüpfen können, ohne dass unsere Schuhe nass werden. Wir wandern bis ganz ans Ende, wo es für uns nicht mehr weitergeht. Ein paar Angler sind hier hinten, ansonsten fast keine Menschenseele. Und wie die Felsen leuchten. Solche Farben kann wie immer nur Mutter Natur. Mittlerweile hängen ein paar Wolken am Himmel, und immer, wenn die Sonne durch ein Wolkenloch scheint, ist Herbert mit der Kamera bereit.



die Felsen leuchten in allen Farben



hier kommen wir aber nicht weiter



an manchen Stellen wie da hinten kommen wir gerade so vorbei, ohne dass die Schuhe nass werden


 



ein paar Angler sind am Ende der Bucht



Praia da Rocha in der Ferne



hier haben wir das Ende der Strandbucht erreicht

Dann machen wir uns auf den Rückweg und bleiben diesmal unten am Strand. Es ist ein richtig schöner Tag für uns, und als wir nach insgesamt drei Stunden eine der alten Steintreppen hinauf zur Promenade nehmen, sind wir doch froh, dass der Weg nicht noch länger ist. Heute hat Herbert fast 150 Fotos geschossen. Als wir dann aber bei uns am Platz draußen sitzen, wird es recht bald kalt, weil der Himmel nun fast ganz zugezogen ist. Und so sitzen wir schon um drei Uhr Ortszeit an Bord und machen es uns da gemütlich. Abends wird es recht windig und es ist die allererste Nacht hier, in der wir das Meer toben hören. Gegen 22 Uhr gehen wir zu Bett.


 


 


 


 


 



welch bizarre Felslandschaft


 



oben verlaufen die Wege mit den Holzbrüstungen


 


 


 


 



diese alte Steintreppe nehmen wir für unseren Aufstieg



nach knapp drei Stunden sind wir ganz schön kaputt



wir kehren wieder heim

back       |      next