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Samstag, 13. Dezember 2014



die Muscheln dünsten im Olivenöl mit viel Knoblauch

Es muss ein Wüstenwind sein, der in der Nacht geht, denn es ist total warm bei uns an Bord. Als Annette gegen 2 Uhr nicht mehr schlafen kann, steht sie auf und setzt sich an den Tagesbericht. Sie sitzt nur in Pyjama und in Hausschuhen. Draußen wird ein auf dem Kopf stehender Plastikeimer vom Wind immerzu ein paar Meter hin- und hergeschoben, und das hört sich an wie ein fernes Donnergrollen. Der Wind ist ganz schön arg, als Annette irgendwann nach 3 Uhr wieder zu Bett geht. Es ist ein herrlicher Gedanke, dass sie jetzt schön lange ausschlafen kann, zumal es ja viel regnen soll. Der Regen kommt ab 8 Uhr. Dann regnet es leise und beständig vor sich hin, und unsere Pläne, den Tag mit dem ollen Wetter im Continente-Komplex zu verbringen, fallen ins Wasser. Wir bleiben daheim und tun das übliche. Lesen, Radio hören, im Internet unterwegs sein. Besser wird es heute nicht mehr, und abends plündern wir unser Eisfach und essen Muscheln, die Herbert in Olivenöl und mit viel Knoblauch und Zitrone zubereitet. Als wir zu Bett gehen, ist aus dem Wind ein Sturm geworden. Jetzt sind wir froh, dass wir die Satellitenschüssel rechtzeitig eingefahren haben.



so, es ist angerichtet

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