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Mittwoch, 31. Dezember 2014



der letzte Tag des Jahres beginnt

Der letzte Tag des Jahres. Und so ein schönes Wetter. Am Vormittag kommen Petra und Dieter in ihrem Smart zu uns und staunen, was für ein hübsches Plätzchen wir hier haben. Sie selbst stehen noch immer in Santa Luzia, wo wir sie auch damals im November kennengelernt hatten. Der Tag geht dann so dahin, wir sitzen schon früh bei unseren lieben Nachbarn, Rosi und Manfred. Bei einem Glas Rotwein und ein paar Happen Tomate mit Mozzarella, bevor es abends dann den gebratenen Lachs mit Bratkartoffeln und Salat geben wird. Die Männer fangen gegen 18 Uhr an mit dem Braten. Herbert drinnen den Lachs und Manfred draußen die Bratkartoffeln. Rosi macht die Salate und Annette deckt den Tisch. Das Essen selbst ist dann gut, aber jetzt haben wir natürlich bergeweise Geschirr und Pfannen, die auf den Abwasch warten. Das schieben wir alles ins neue Jahr und sitzen bei weiteren Gläsern Rotwein. Dann heißt es warten auf die Mitternacht. Puh, die Zeit ist noch so lang und wir werden langsam müde. Draußen ist es bitterkalt bei nur 6,5°C. Wir fragen uns und einander, ob wir wirklich noch eine Stunde warten sollen, bis es nach deutscher Zeit Mitternacht ist bzw. zwei Stunden, wenn man nach der Ortszeit geht. Wir leben ja nach der deutschen Zeit und  wünschen einander um 23 Uhr eine gute Nacht. Eigentlich wollen wir jetzt auch recht bald zu Bett gehen, aber dann will Herbert doch noch bis Mitternacht warten, um seine Tochter anzurufen. Das tun wir also, und dann sehen wir, dass immer mehr Autos hier eintrudeln. Es ist wie fast wie auf der Autobahn oder wie auf einem Rastplatz. Wird es hier doch noch ein Feuerwerk geben? Sieht ja ganz so aus. Mittlerweile sind wir wieder ziemlich wach und legen uns schon mal die dicken Winterjacken hin. Kurz vor Mitternacht portugiesischer Zeit, für uns also schon 1 Uhr, ziehen wir uns warm an. Annette steckt ja schon seit zwei Stunden im Pyjama, und den lässt sie jetzt an und zieht alles andere darüber. Dann klopfen wir auch bei unseren Nachbarn an. Die beiden sind schon im Bett, aber Manfred kommt dann nach draußen. Und das Feuerwerk beginnt. Leuchtfeuer steigen über Ferragudo auf, sie steigen über der Marina von Portimão auf, sie steigen Richtung  Lagoa auf. Man weiß gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll. Schön ist es, und bitterkalt. Nach vielleicht zehn Minuten sind die Feuerwerke vorbei und wir gehen wieder an Bord. Ein neues Jahr beginnt, und rückblickend war 2014 nicht das allerbeste Jahr für uns. Erst hat man gewartet, dass es Frühling wird, dann Sommer, dann kamen die vielen Termine, die abzuarbeiten waren. Die 10.000 Euros, die wir in den Phoenix gesteckt haben. Dann Herberts Krankheit, die man nicht unterschätzen soll und darf. So richtig gut wurde das Jahr erst ab Mitte August, als wir auf dem FKK-Camp Eglantière ankamen. Und dass wir seitdem viel langsamer reisen als früher. Dass wir nicht mehr alle paar Tage weiterreisen als wäre man auf der Flucht oder auf der Suche nach etwas, das man nie findet oder von dem man nicht mal weiß, was es eigentlich ist, das man sucht. Wir hoffen auf ein gutes neues Jahr.



am Nachmittag sitzen wir wie immer mit unseren lieben Nachbarn zusammen



tausend Möwen kommen und machen einen Riesentumult



wir lieben Möwen, und für Annette sind sie der Inbegriff ihrer Heimat



Nachbars Bratereistand am Rio Arade



unser Silvesteressen



noch schnell ein Foto von uns



jetzt gibt es noch ein Bananeneis - man hört schon erste Kracher draußen



das Feuerwerk beginnt



wo man auch schaut - überall steigen Leuchtfeuer auf


 



über dem Wasser sieht das Feuerwerk besonders schön aus



ein frohes neues Jahr allen Lesern und auch uns beiden

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