d11.jpgd04.jpgd06.jpgd07.jpgd02.jpgd19.jpgd01.jpgd14.jpgd10.jpgd13.jpgd21.jpgd08.jpgd18.jpg

Sonntag, 21. Dezember 2014



erst eine Fischsuppe . . .

Der 4. Advent - und wir wollen auch heute wieder schön essen gehen. Diesmal hier in Ferragudo im Portarade auf dem Marktplatz. Um 12 Uhr treffen wir uns mit Rosi und Manfred und laufen dann hinüber nach Ferragudo. Alle bis auf Annette sind so leicht angezogen, ohne Jacken und sogar nur hemdsärmelig. Fürs Draußensitzen stehen die Tische aber zu sehr im Schatten; gehen wir also hinein, wo es gemütlich und rustikal ist. Im Februar waren wir ja schon einmal hier zum Meeresfrüchteessen. Das machen wir jetzt auch wieder und sind nicht enttäuscht. Vorher gibt es noch ein Knoblauchbrot bzw. eine Fischsuppe, nachher ein Stück Kuchen und einen Kaffee und außerdem noch eine Karaffe Sangria, und das alles als Menu für 11,50 EUR pro Person. Rosi und Manfred haben Lachs mit Spaghetti genommen, was auch richtig gut aussieht.



. . . dann Reis mit Meeresfrüchten

Nach etwa zwei Stunden verlassen wir das Portarade und wollen nun nach Carvoeiro fahren, wo ja an diesem Wochenende Weihnachtsmarkt ist. Die Motorroller hatten wir ja schon in der Früh herausgeholt. Auf geht die Fahrt. Es ist dann einiges los in Carvoeiro, eine Bühne haben sie aufgebaut, wo es Musik gibt für die Kinder, und wo sie tanzen können. Wir steigen zunächst mal die eine Seite der Strandbucht hinauf, dann die andere. Der Blick auf die Bucht ist von allen Seiten schön. In der Kirche soll es ja um vier ein Weihnachtskonzert geben. Als wir gegen halb vier dort ankommen und fragen, ob es diese Kirche ist, sagt man uns, dass das Konzert um fünf in Ferragudo stattfinden wird, nicht hier. Nanu, was hatten wir denn da gelesen im Veranstaltungskalender namens Algarve Vida (www.algarvevida.com)? Egal, wir würden es ja auf jeden Fall schaffen bis um fünf in Ferragudo. Wir machen uns dann auch bald auf den Weg dorthin.



auf der Fahrt nach Carvoeiro


 



wir halten direkt unten bei der Strandbucht



zuerst gehen wir die eine Seite der Strandbucht hinauf



es gibt unzählige Ferienwohnungen und -häuser hier


 



jetzt sind wir auf der anderen Seite der Bucht


 

Es ist viertel nach vier, als wir an der Kirche in Ferragudo ankommen. Ein Chor probt auch schon fleißig. Grr, es ist schon ganz schön klamm hier oben im Schatten. Schade, dass das kleine Café gleich um die Ecke geschlossen ist; da hätten wir uns die Wartezeit schön vertreiben können. Was machen wir nun? Manfred schlägt vor, heimzufahren und Glühwein zu trinken. Uns wäre es egal, entweder warten oder auf das Konzert verzichten. Annette würde gern die Motorroller wegbringen und zu Fuß zurückkehren zur Kirche, dann müsste man später nicht im Dunkeln fahren. Aber das mögen die anderen nicht. Wir fahren dann alle heim, aber wir beide gehen zu Fuß wieder zurück zur Kirche, denn wir finden, dass sich solche einheimischen Veranstaltungen immer lohnen. Sie sind kein bisschen kommerziell und gehen uns immer sehr ans Gemüt.



dies ist das Programm, das die zwei Chöre vortragen wollen

Es ist dann genau 17 Uhr, als wir oben ankommen. Die hinterste Bank ist noch frei und hat etwa acht Plätze. Sehr gut, denn hier hinten stört es niemanden, wenn Herbert mal ein Foto macht. Es ist schön, dass wir nach so vielen Jahren endlich mal einen Blick in die Kirche von Ferragudo werfen können, denn ansonsten sind die Türen meist verschlossen. Es treten dann zwei Chöre auf, zuerst der Coro Internacional de Aljezur und dann der Coral Ideias do Levante. Die Stücke sind international und gehen von portugiesisch über deutsch und englisch bis französisch. Die Stücke Joy to the World; und Ev'ry Time I Feel The Spirit; und Hambani Kahle gefallen uns am besten. Als das eigentlich Programm zu Ende ist und schon einige Leute aus dem Publikum die Kirche verlassen, singen die Chöre noch zwei weitere Stücke. Zuletzt Stille Nacht - Heilige Nacht. Ach, es ist ein schöner Abend, und schön ist es, dass wir uns nun zu Fuß auf den Heimweg machen. Da können die gerade gehörten Lieder noch etwas in uns nachhallen ohne das Geknatter der Yamaha. Ferragudo im Dunkeln ist so schön heimelig, hier und da brennt eine Laterne. Die Lokale sehen jetzt auch sehr einladend aus. Das sieht man bei Tageslicht ja kaum. Wir machen es uns dann noch an Bord gemütlich, denn so früh wie gestern gehen wir heute nicht zu Bett. 



abends beim Konzert in der Kirche von Ferragudo



anschließend gehen wir durch die Gassen und wieder heimwärts



ein Blick zurück auf die Kirche von Ferragudo



jetzt im Dunkeln ist es sehr heimelig


 


 



auf dem Marktplatz von Ferragudo



wir sind wieder daheim

back       |      next