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Freitag, 27. Dezember 2013



Hundi ist echt - keine Weihnachtsdeko

Das Spiel mit dem Generator geht weiter: Morgens geht Annette zu den lieben Nachbarn und fragt, ob und wann die beiden heute nochmal losgehen werden zur Post in Portimão? Rosi mag nicht mitgehen, und Herbert schon gar nicht, aber Manfred natürlich. Und Annette wird schon auch mitgehen, worüber sich Manfred freut. Um 9:45 Uhr gehen die beiden los und legen ein ziemliches Tempo an den Tag. Zu zweit läuft es sich ja wesentlich schneller als zu viert. Auf der Post sagt man den beiden, dass die Paketnummer falsch sei, dass vorn und hinten je zwei Stellen fehlten. Annette bittet darum, dass man die Zahl trotzdem mal eingeben soll, und sie funktioniert dann doch. Man sagt, dass am 6. Dezember versucht wurde, das Paket auszuliefern, aber dass die Adresse fehlerhaft war. Daraufhin hätte man das Paket am 11. Dezember über Lissabon nach Frankfurt zurückgesandt. Na, wird es zumindest nicht versteigert, obwohl wir das sowieso nicht glauben mochten. Jetzt noch schnell zur Deutschen Bank in Portimão, wo Annette Geld holen will. Aber selbst da bekommt man nur 200 EUR pro Tag abgehoben (wie überall in Portugal), obwohl es die hauseigene Bank ist. In Spanien hatte man zumindest 500 EUR pro Tag abheben können mit seiner Deutschen Bank Karte. Genau 1,5 Stunden später sind Manfred und Annette wieder zurück, und genau eine Minute später fängt es zu nieseln an. Manfred fährt jetzt noch mit dem Fahrrad zu einem Bootshändler drüben in Ferragudo, denn der hatte im November auch einen Generator zu verkaufen, aber der ist bis 6. Januar geschlossen.



die Kneipen in der Marina sind heute alle verwaist

Um halb zwei (für uns ja schon um halb drei) machen wir uns stadtfein und wollen ein wenig durch die Marina von Praia da Rocha bummeln. Mal ohne Manfred und Rosi, die gerade am Essen sind. So richtig gemütlich und zum Einkehren finden wir es in der Marina nirgends, und so landen wir am Ende im O Farol (der Leuchtturm) unten auf der Holzpromenade. Einem der vielen Cafés und Restaurants aus Glas und Stahl. Der Blick auf die sich biegenden Palmen und den verwehten Sand am Strand ist schön. Ein wenig pfeift der Wind auch ins Café hinein. Wir bestellen uns zwei Stück vom hausgemachten Apfelkuchen und sind erstaunt, wie gut der ist. Ganz wie gedeckter Apfelkuchen bei uns daheim. Lauwarm und mit Schlagsahne. Da haben Rosi und Manfred was verpasst, besonders weil Manfred an süßen Dingen nie einfach so vorbeigehen kann. Als wir wieder heimgehen, merken wir, dass es ganz scheußlich nieselt. Den Niesel hatten wir gar nicht gesehen, so fein ist der. 




der Wind hat ziemlich gewütet in den vergangenen Tagen



warmen Apfelkuchen mit Sahne gibt es im O Farol

Heute essen wir schon früh zu Abend. Das restliche Spanferkel und alles an Gemüse, das wir noch in unserer Speisekammer hatten. Dann schicken wir den lieben Nachbarn eine email und teilen ihnen die Öffnungszeiten der Kneipe im Phoenix-Wohnmobil mit: Freitag, den 27. Dezember ab 19 Uhr geöffnet. Um Reservierung wird gebeten. In der Antwort wird nach einer kurzen Anfahrtsbeschreibung gefragt, und man würde gern kommen. Unser Lokal würde sich neben der Marina de Portimão befinden, auf dem Parque Autocaravanas. Allerdings wäre der Andrang so groß, dass wir ihnen nur noch einen Vierer-Tisch anbieten könnten. So gehen die emails hin und her, und mit den beiden kann man das so gut. Wobei Rosi ja noch im Waschsalon ist und noch gar nichts weiß von ihrem späteren Kneipenbesuch. Die beiden sind also abends wieder bei uns und wir köpfen mal die Flasche Beirão, die im ersten Moment einen komischen Geschmack hat. als wäre von allem etwas darin. Und irgendwie so minzig, wie Mundwasser. Nach ein paar Gläsern bessert sich der Geschmack oder man merkt es nicht mehr. Bis nach 22 Uhr bleiben die beiden, oder sollen wir sagen bis 23 Uhr unserer Zeit? Wir überlegen auch, ob wir morgen abreisen sollen und das neue Jahr in Alcoutim begrüßen sollen? Mal schauen, wie das Wetter wird. So richtig mag Annette noch nicht abreisen oder vielleicht erst am Montag.



unser Abendessen: Spanferkel und Gemüseallerlei

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