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Sonntag, 01. Dezember 2013



jetzt ist es in der Dolce Vita Pizzeria noch leer

Der 1. Advent. Wer hätte gedacht, dass die Zeit so schnell vergeht? Der heutige Tag kommt mit Starkwind, und als Annette den Herbert nach draußen schickt, damit sie drinnen alles für die Adventzeit dekorieren kann, hat sie schnell ein Erbarmen und holt ihn wieder an Bord. Normalerweise kann man am späteren Vormittag schon gut draußen in der Sonne sitzen, aber heute eben nicht. Es dauert nicht lange und dann ist bei uns alles weihnachtlich geschmückt, der Tisch verlängert und so weiter. Zur Feier des Tages wollen wir heute essen gehen, und zwar in der Dolce Vita Pizzeria auf der Promenade von Praia da Rocha, wo es jeden Tag Buffet gibt und dazu ständig noch verschiedene Stücke Pizza ausgeteilt werden. Um 13 Uhr Ortszeit treffen wir uns mit Rosi und Manfred und gehen los. Jetzt hat der Wind nachgelassen und es ist wieder schön warm. 



schöne Dekorationen haben sie hier

Kaum, dass wir sitzen, sehen wir eine große Gruppe von 25 oder 30 Leuten draußen vor dem Dolce Vita stehen. Wenn das Spanier sind, sagt Annette, werden wir gleich von deren Geplapper niedergewalzt. Denn Spanier können nicht leise reden, sondern nur immer aus vollem Halse. Aber es sind zum Glück alles Portugiesen. Und es geht erstaunlich ruhig zu. Ein- oder zweimal sagt Manfred, dass er sich wundert, wie leise sie alle sind. Sie unterhalten sich schon, aber eben nicht wie Südländer. Und portugiesisch ist ja eine weiche Sprache, die so dahinplätschert. Als erstes wird natürlich das Buffet gestürmt, aber nachdem alle sitzen, kommen auch wir wieder zum Zuge. Und die Schüsseln und Servierplatten werden ständig neu aufgefüllt. Pasta, Pilze, Spinat, Rosenkohl, Fleisch, Fisch und Lasagne schmecken jedenfalls gut, und es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Am Ende werden wir von Rosi und Manfred eingeladen, dafür, dass wir ihnen so oft den Generator geliehen haben und ihnen mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben. Wir freuen uns, aber das wäre doch jetzt nicht nötig gewesen von ihnen.



man hat eine kleine Weihnachtslandschaft aufgebaut



zurück laufen wir auf der Holzpromenade

Nach dem Essen tun wir noch ein paar Schritte auf der oberen Promenade und laufen dann unten auf der Holzpromenade zurück. Eine halbe Stunde können wir dann noch bei uns draußen sitzen, bis es zu kalt wird dafür. Als alle jeweils an Bord gehen wollen, laden wir die beiden zu uns an Bord, und eine Stunde später kommen sie dann. Es ist ja so gemütlich, jetzt, da der Adventkranz auf dem Tisch steht. Eine Flasche portugiesischen Rotweins köpfen wir. Alabastro, der ist gar nicht übel. Den beiden hatte es ja gestern so gut gefallen an den Klippen von Ferragudo, und als wir ihnen jetzt erzählen, dass es hinter Lagos noch viel schöner wird - Boca do Rio, Praia da Ingrina, Sagres und das "Ende der Welt", Praia da Amado usw. - sagt Manfred: Dann wollt ihr uns also immer noch nicht loswerden? -- Oh Gott, Annette, jetzt haben wir die beiden für immer am Hals, sagt Herbert entsetzt. Das kann er immer besonders gut. Ach ja, wir sind froh, an die beiden geraten zu sein; sie sind patente Leute und verkürzen uns den Winter gehörig. So lange sind wir noch nie mit anderen zusammengeblieben, geschweige denn mit zwei Fahrzeugen gefahren. Bis halb neun bleiben sie jetzt und dann wird es Nacht auf dem Stellplatz. Eine kalte Nacht.



so arg war der Wind heute früh



wir haben es weihnachtlich bei uns an Bord

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