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Freitag, 06. Dezember 2013



der Nikolaus kam über Nacht

Als wir um halb acht einen Fuß vor die Tür setzen wollen, sehen wir, dass der Nikolaus da war und uns etwas in die Schuhe gesteckt hat. Das hat er ja schon seit Jahren nicht mehr getan. Den haben bestimmt unsere Nachbarn bestellt, aber sie sagen, dass er bei ihnen auch war. Heute wollen wir ja von hier abreisen, und so ist der Morgen damit ausgefüllt, alles zu verpacken, alle Weihnachtssachen weg, alles bruchsicher verstauen. Nach dem Frühstück geht es los. Zuerst Rosi und Manfred, die an der Ver- und Entsorgung nicht so lange brauchen wie wir, und dann auch wir. Unser erstes Ziel ist die Waschanlage kurz vor Ferragudo, weil der Phoenix doch vor knapp zwei Wochen auf der Regenfahrt so dreckig wurde. Dann zum neuen Aldi kurz vor Carvoeiro. Alles klappt bestens mit zwei Fahrzeugen.



ein letzter Blick auf Portimão während unserer Weiterfahrt



Adeus Portimão



es geht in Richtung Silves

Eigentlich wäre unser nächstes Ziel von Praia da Rocha aus Lagos gewesen, aber der Stellplatz dort ist fast immer ausgebucht und dazu kommt noch, dass an diesem Wochenende ein Handwerksmarkt stattfindet. Auf der Brachfläche direkt neben dem Stellplatz, sodass wir uns nicht mal da hinstellen und uns kurz mal Lagos anschauen könnten, wenn wir schon nicht übernachten können. Und so haben wir beschlossen, bis Montag in Silves zu sein und dann nach Lagos und immer weiter westwärts. Und so fahren wir jetzt vom Aldi aus die paar, vielleicht zehn Kilometer bis Silves. Von weitem sieht Silves ja immer richtig gut aus mit dem Castelo, dem größten und besterhaltenen der gesamten Algarve, das über der Stadt thront. Und immerhin war Silves ja mal die Hauptstadt der Algarve.



ein erster Blick auf Silves



wir sind auf den großen Parkflächen beim Hallenbad untergekommen

Wir halten auf die Parkflächen beim Hallenbad zu, wo ja immer haufenweise Wohnmobile stehen. Aber oh Gott, wieviele sind es denn in diesem Winter? Überall haben sie sich ausgebreitet. Und dann stellen wir uns auch noch dazu. Manfred und Rosi sind immer etwas entsetzt von den vielen Wohnmobilen; so hatten sie es sich nicht vorgestellt im Winter. Wir fackeln dann auch nicht lange, sondern machen uns sogleich auf in die Stadt. Der erste Weg führt zum Hallenbad, wo die beiden Frauen gern morgen schwimmen gehen würden. Aber dann die Enttäuschung: Das Hallenbad ist geschlossen und öffnet vielleicht im nächsten Monat wieder. Hineingehen ins Gebäude kann man aber dennoch; wahrscheinlich fürs Fitness-Studio in der oberen Etage.



da hinten rechts ist unser Phoenix



Wohnmobile, so weit das Auge reicht



wir laufen nach Silves hinein



ein Blick in die schöne alte Markthalle


 



auf der Rua João de Deus



es ist schön, durch die Gassen zu laufen



immer höher hinauf geht es



es gibt alles mögliche aus Kork; Taschen, Hüte, Schuhe, alles



das Rathaus von Silves



auf dem Rathausplatz



jetzt noch an der Kathedrale vorbei . . .



. . . und dann sind wir ganz oben angekommen



im Dom Sancho Café sind die Barhocker alte Fahrradsattel

Dann laufen wir in die Stadt und wollen bis ganz hinauf. Die Markthalle macht einen guten Eindruck und die Geschäfte in den Gassen sind schnuckelig eingerichtet. Es gibt manches Korkgeschäft. Immer weiter kraxeln wir hinauf bis zum Dom Sancho Café direkt neben dem Eingang zum Castelo. Die Fahrradsattel als Barhocker, für die das Dom Sancho Café bekannt ist, gefallen auch Rosi und Manfred. Wir sitzen dann draußen bei Orangensaft und Kaffee und Kuchen für die Männer. Das Wetter ist wieder herrlich heute und außerdem geht hier in Silves kein Wind. Und doch stecken die Einheimischen in Lodenjacken und Stiefeln; für sie ist jetzt Winter, während wir heute in Sandalen und ohne Jacke unterwegs sind. Dann machen wir uns an den Abstieg und kehren langsam wieder heim. Noch mehr Wohnmobile sind in der Zwischenzeit gekommen.



wir sitzen draußen auf der Terrasse



jetzt geht es wieder hinunter und heimwärts



manche Treppen sind zu steigen



Silves hat einige hübsche alte Gassen



die Einheimischen stecken in Lodenjacken und Stiefeln



kleine weihnachtliche Eindrücke

Es ist 15 Uhr, als Annette ein paar Kartoffeln kocht für Bratkartoffeln mit Brathering. Unser Abendessen, das wir heute mal draußen einnehmen wollen, weil wir die Sonne hier länger haben als unten in Praia da Rocha. Auch, weil der Sonne da immer ein paar Hochhäuser im Weg waren und sie deswegen noch schneller für uns verschwunden war. Hier haben wir die Sonne eine Stunde länger, was viel ausmacht. Nach dem Essen gehen wir aber schnell an Bord und werden heute nicht alt. Wir leben ja immer nach der deutschen Zeit und sind um neun im Bett.



heute essen wir mal draußen zu Abend



unsere Tagesroute ca. 18km

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