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Sonntag, 09. Dezember 2012

 hier stehen wir am Hafenbecken von Vilamoura

Für heute ist das Wetter wieder nicht so gut angesagt, und bevor wir später im Regen sitzen, wollen wir noch gern eine Runde durch Vilamoura laufen. Für einen Tag ist Vilamoura ja immer ganz nett, und die vielen Boote, die hier anliegen und deren Wert in die -zig Millionen geht, geben dem ganzen einen hübschen Rahmen. Schade nur, dass es so gar nicht weihnachtlich zugeht im Hafen. Viele der Restaurants und Bars sind auch geschlossen; es werden von Jahr zu Jahr mehr, die sich aus dem Winter ausklinken.

 wir drehen eine Runde durch Vilamoura

 dicke Pötte liegen hier


 

Dann sind wir also wieder daheim und grübeln, wie es mit dem OLG wohl weitergehen wird? Denn immerhin ist es am nächsten Mittwoch sieben Wochen her, seit das Urteil mündlich verkündet wurde. Das nervt alles so, aber als wir dann im Internet über einen Paragraphen stolpern - $275 Abs. 1 StPO - wird uns richtiggehend übel. Da heißt es, dass das Urteil spätestens fünf Wochen nach der Verkündung zu den Akten gebracht werden muss, dass sich die Frist, je nach dem, wieviel Verhandlungstage es gegeben hat,  um weitere Wochen verlängern kann. In unserem Fall - vier bis zehn Verhandlungstage - um zwei Wochen. Also sieben Wochen im ganzen. Und das wäre ja am nächsten Mittwoch. Weiterhin lesen wir, dass auch eine nur kurze Fristüberschreitung, z.B. von einem Tag, zwingend zur Urteilsaufhebung führt. Also das wäre ja pervers nach 3,5 Jahren der Prozessführung. Wir schicken unserem Anwalt eine email mit diesem Paragraphen und teilen ihm unsere Befürchtungen mit. So ein Mist, dass Sonntag ist.

in Vilamoura ist alles schick und elegant

nachmittags ziehen wir nochmal los

auf der Promeniermeile um den Hafen herum

aber weihnachtlich geschmückt ist es fast nirgends



noch ein Blick auf die Boote

Am Nachmittag laufen wir dann nochmal los, denn zum einen wird das Wetter besser und zum anderen soll uns das ablenken von den Gedanken an den Prozess. Wir können kurzärmelig unterwegs sein und kehren am Ende ins Eiscafé "nosolo Italia" ein. Herbert bestellt sich ein Eis, aber so ein schlechtes Eis haben wir schon seit Jahren nicht mehr gehabt. Der Witz war dann noch, dass kein einziger Preis in der Eiskarte aufgeführt war, nur schicke bunte Bildchen. Aber der Tisch direkt neben dem Hafenbecken stimmt uns wieder glücklich. Abends sitzen wir dann wieder bei Kerzenlicht und weihnachtlicher Musik, die Annette in den CD-Wechsler getan hat.



wir sitzen im nosolo Italia



die Sonne gibt ihr bestes

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