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Samstag, 01. Dezember 2012



wir fahren zum Praia da Amoreira

Puh, es sind nur 9°C, als sich Annette um 7 Uhr an den Reisebericht setzt. Da muss sie aber kräftig einheizen, und das mussten wir schon wochenlang nicht mehr. Wir hatten morgens immer angenehme Temperaturen um die 20°C an Bord. Dann steht auch Herbert auf und wird, wie an manchem Morgen, mit den Worten begrüßt: Willst du mal lesen, was du gestern erlebt hast? - Eigentlich hatten wir vorgehabt, heute oder morgen auf den Weihnachtsmarkt von Ferragudo zu gehen, zum einen, weil Ferragudo ein hübscher kleiner Ort ist (auf der anderen Uferseite des Rio Arade und Nachbarort von Portimão), und zum anderen, weil wir eh irgendwann zur Ostalgarve aufbrechen wollen. Aber dann sagen wir uns, dass die Weihnachtsmärkte und überhaupt die Märkte hier ja lange nicht so schön sind wie anderswo (wie daheim). Und dafür wollen wir jetzt nicht so Hals über Kopf die Westküste wieder verlassen. Fahren wir besser mal zum Praia da Amoreira, wenige Kilometer nördlich von Aljezur. Vorher laufen wir aber noch zum Intermarché, ob es die neue Portugal News gibt. Die gibt es aber nicht. Dann noch zur neuen Touristinformation für den neuen Veranstaltungsplan für Dezember.



kurvenreich und auf etwa 6km führt die Straße zum Strand

Nördlich von Aljezur biegen wir dann also ab zum Praia da Amoreira und kurven auf der Straße, die zum Strand führt, dahin. Am Parkplatz angekommen, sehen wir sogar mal ein Wohnmobilverbotsschild. Wir sind auch die einzigen hier. Aber so richtig gefällt es uns nicht, und so steigen wir nur kurz aus für ein paar Fotos. Es ist ein ziemlicher Wellengang und der Wind zerrt auch an uns. Kalt ist es heute ja immer noch, aber die Sonne lacht und wo der Wind nicht ist, ist es schon angenehm



Ankunft und Blick auf Praia da Amoreira



es gehen ziemliche Wellen



hier ist jetzt nichts mehr los



Praia da Amoreira



wir kommen in Arrifana an

Wir fahren dann weiter, und zwar wieder durch Aljezur durch und biegen hinter dem Ort ab in Richtung Monte Clérigo und Arrifana. Das entsprechende Schild ist mit einem Fernglas- und einem Strandzeichen versehen; es muss da also einen Aussichtspunkt geben. Nach ein paar Kilometern erreichen wir den Ort Arrifana, stellen uns auf den Parkplatz oberhalb der Strandbucht und schauen uns erstmal um. Der Blick auf die Bucht von oben ist ganz großartig, links die Badebucht und rechts ein kleiner Hafen. Es sind auch wieder - oder auch immer noch - Surfer im Wasser. Annette schickt den Herbert dann nach draußen, während sie an Bord alles für den ersten Advent vorbereitet. Adventkranz, weihnachtliche Tischdecken usw. Eigentlich ist es ja ziemlich kalt draußen, aber dann können wir doch noch mit einer Tasse Tee draußen sitzen, denn der Phoenix gibt uns Windschatten. Wir sehen auf dem großen Felsen oberhalb des Hafens, dass da ein paar Leute stehen, auch sehen wir eine Einzäunung auf dieser Plattform. Vielleicht ist das ja der Aussichtspunkt? Aber da können wir morgen auch noch hinlaufen. Jetzt genießen wir erstmal den schönen Blick, den wir von hier aus haben.



da hinten ist der kleine Hafen von Arrifana mit Mole



eine Tasse Tee mit herrlichem Blick auf die Bucht



auch und besonders bei Gegenlicht sieht die Bucht von Arrifana toll aus



unsere Tagesroute ca. 21km

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